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Aliens und Sex-Beichte - Tennis-Star packt aus (Do, 09 Jul 2020)
Marat Safin ist ein ehemaliger Weltklasse-Tennisspieler, der schon immer für seinen eigenwilligen Charakter bekannt war. Zuletzt erregte die frühere Nummer 1 mit einem kuriosen Interview mit ESPN erneuerte Aufmerksamkeit. Dort sagte er: "Ich habe nie gerne Tennis gespielt, ich habe es nie genossen." Dabei legte der Moskauer eine glänzende Karriere hin. Zwei Grand-Slam-Titel und 15 Turniersiege auf der ATP-Tour heimste er ein. Neun Wochen stand der mittlerweile 40-Jährige auf Rang eins der Weltrangliste.  Safin: Fußball war meine Leidenschaft Bei vielen Tennis-Fans gilt der umstrittene Profi als Tennis-Genie, das viel mehr aus seinem Talent hätte machen können. "Sie haben mich zum Spielen gedrängt. Meine Leidenschaft wäre Fußball gewesen." Safin findet deshalb: "Meine Karriere ist ein Wunder." Seine Mutter sei die Drahtzieherin hinter seiner Laufbahn gewesen, erklärt Safin und zollt trotzdem Respekt: "Sie hat ihre ganze Arbeit gemacht und zwei Kinder großgezogen, die Nummer 1 wurden." Denn auch seine jüngere Schwester Dinara Safina schaffte es an die Spitze der Weltrangliste. 1055 zertrümmerte Schläger laut Head Nicht nur durch sportliches Können erregte er auf dem Court Aufmerksamkeit. Sein Ausrüster "Head" behauptet, Safin hätte während seiner Karriere stolze 1055 Schläger zertrümmert. "Ich zerbrach 80 Schläger im Jahr oder mehr. Head hat mir darum sogar ein Geschenk gemacht, ein Snowboard mit der Zahl 1055 drauf", berichtet der Ex-Profi amüsiert. Seinen Ruf als "Partylöwe", der ihm zu seiner aktiven Zeit attestiert wurde, will das Mitglied der Hall of Fame of Tennis jedoch nicht annehmen. "Die Leute, die das behaupten, haben noch nie etwas gewonnen. Das sind Verlierer. Ich war nie die Nummer eins des Nachtlebens", sagte er im Interview mit Socrates.  DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Safin: "Habe keine Bedürfnisse" Nach seinem Karriereende 2009 tauchte er fast zehn Jahre lang aus der Tennis-Welt fast vollständig ab. 2011 ließ er sich für Wladimir Putins Partei "Einiges Russland" in das Staatsparlament wählen. 2017 gab er sein Mandat zurück. Nun veröffentlichte das Portal sports.ru ein Interview mit dem Tennis-Star. Darin verriet er unter anderem: "Ich hatte lange keine Freundin oder Frau mehr. Und ich will auch nicht, ich habe keine Bedürfnisse. Ich will keine Verbindung." Auch an Sex sei der Junggeselle nicht interessiert.  Seine zwei Katzen lässt er hingegen in sein Herz. Ansonsten lässt er niemanden in sein Eigenheim. Grund: "Das würde die Energie zerstören". Machu Picchu von Aliens erschaffen In Russland soll er eine uneheliche Tochter haben. Safin bestreitet jedoch vehement, eine gewisse Eva Jakubovskaja gezeugt zu haben.  Außerdem glaubt Safin daran, dass Aliens unsere Erde bereits vor lange Zeit betreten haben. Dies wäre ihm bei einem Besuch der peruanischen Gedenkstätte Machu Picchu klar geworden. Die Ruinenstadt wurde laut Safin von Außerirdischen erbaut: "Ich glaube, die Geschichte hat eine andere Seite. Die Leute hätten so etwas damals nicht machen können." 
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Diese zwei Dinge sind bei Zverev entscheidend (Thu, 09 Jul 2020)
Obwohl sich die Tennis-Tour seit Mitte März wegen der weltweiten Corona-Pandemie in einer ungewollten Zwangspause befindet, stand Alexander Zverev - öfter als ihm lieb sein kann - negativ in den Schlagzeilen.  Bei der von Novak Djokovic initiierten Adria Tour in Serbien feierte er mit seinen Kollegen eine Party ohne Einhaltung der Hygieneregeln, eine von ihm selbst angekündigte Selbst-Isolation hielt er wenig später nicht ein und feierte lieber weiter. Am Mittwoch sagte die deutsche Nummer eins dann seine Teilnahme am Einladungsturnier in der kommenden Woche in Berlin ab. "Ich habe die Entscheidung getroffen, für den Moment mit meinem Team zu trainieren und keine offiziellen Events zu spielen", schrieb der Weltranglistensiebte am Mittwoch bei Instagram. Zu seinem Trainer-Team gehört aktuell auch David Ferrer. Zverev und der 38-jährige Spanier werden in den kommenden zwei Wochen testen, ob eine längere Zusammenarbeit für beide Seiten Sinn macht. Kühnen: Ferrer kann ein Gewinn für Zverev sein Der ehemalige deutsche Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen hält diese Kombination jedenfalls für "sehr spannend". "Durch die Spielweise, die Ferrer an den Tag gelegt hat - sehr fokussiert, diszipliniert, sehr auf Beinarbeit ausgelegt - kann er ein Gewinn für Zverev sein. Andererseits hängt viel von Zverev ab, inwieweit er den Input umsetzen kann", sagte der Sky-Experte bei SPORT1.   Dass zuerst eine 15-tägige Testphase geplant ist, hält Kühnen für sinnvoll. In dieser könnten die beiden Parteien herausfinden, ob sie - auch auf menschlicher Ebene - zueinander passen.  Kurios: Im Mai vergangenen Jahres beendete ausgerechnet Zverev mit einem Sieg in Madrid die aktive Karriere des langjährigen Top-10-Spielers aus Spanien. Zusammenarbeit mit Ferrero und Lendl klappt nicht Dass dieser noch keine Erfahrung als Trainer hat, ist für Kühnen unproblematisch. "Es kann sogar insbesondere im Training von Vorteil sein, wenn ein Trainer auf dem Platz noch mit seinem Schützling mithalten kann", sagte der 54-Jährige.  Vor Ferrer arbeitete Zverev mit Juan Carlos Ferrero und Ivan Lendl bereits mit zwei anderen ehemaligen Weltklassespielern zusammen. Zum großen Wurf bei einem Grand-Slam-Turnier reichte das nicht. Ferrero bemängelte später Zverevs mangelnde Disziplin, auch mit Lendl kam es zu einer geräuschvollen Trennung. Nun soll also Ferrer derjenige sein, unter dessen Fittichen Zverev sein riesengroßes Potential noch besser ausschöpfen kann. "Zverev ist in seiner Entwicklung noch nicht am Ende angekommen. Er braucht jemanden, der auch durch seine Erfahrung den Zugang findet, sein Potential voll auszuschöpfen. Das kann ich mir bei Ferrer gut vorstellen", sagte Kühnen. Kühnen: Zverev vor dem nächsten Schritt Kühnen, seit 2008 Turnierdirektor der BMW Open in München, die Zverev 2017 und 2018 gewann, hat für die Zukunft bestimmte Erwartungen an den Halbfinalisten der diesjährigen Australian Open. "Sascha steht vor dem nächsten Schritt, vor allem was die Grand-Slam-Turniere betrifft. Er ist seit drei Jahren in den Top 10. Für den Schritt näher an die Top 3 heranzurücken geht es darum, gewisse Elemente in seinem Spiel zu verbessern", sagte Kühnen. Dafür suche Zverev neue Impulse. Um den nächsten Schritt zu gehen, seien für Zverev vor allem zwei Dinge entscheidend: "Harte Arbeit und eine gute Einstellung." Dass der 23 Jahre alte Zverev sehr großes Potential besitzt, steht für Kühnen außer Frage. "Wenn Ferrer der Funke sein kann, der sein Spiel auf ein nächstes Level bringt, wäre das doch wunderbar", sagte Kühnen.
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Das wurde aus Graf-Rivalin Gabriela Sabatini (Thu, 09 Jul 2020)
Meistens zog sie den Kürzeren gegen diese Deutsche mit den unfassbar schnellen Beinen. 40-mal standen sich Steffi Graf und Gabriela Sabatini in jenem so ereignisreichen Tennis-Jahrzehnt von 1985 bis 1995 gegenüber, 29-mal machte Graf den letzten Punkt. Dem Respekt der "Gräfin" vor ihrer Dauerrivalin tat es keinen Abbruch: Die beiden sind gute Freundinnen geworden. Und anders als die medienscheue Graf ist die inzwischen im sechsten Lebensjahrzehnt angekommende Sabatini bis heute im Rampenlicht präsent geblieben. Gabriela Sabatini litt unter Versagensangst Sabatini, geboren am 16. Mai 1970 in Buenos Aires, war gerade 15 Jahre alt, als sie 1985 erst im Halbfinale der French Open in Paris an US-Legende Chris Evert scheiterte. Sie fühlte sich wie so viele Sandplatzspezialisten an der Grundlinie am wohlsten, von dort aus konnte sie das Geschehen mit ihrem variablen Spiel mit viel Topspin auf beiden Seiten gut kontrollieren. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis die Teen-Sensation aus Buenos Aires an die Spitze der Weltrangliste klettern würde, doch bis dorthin sollte sie es nie schaffen. Platz drei war Endstation für Gabriela Sabatini, und das hatte auch, aber nicht nur etwas mit Steffi Graf zu tun. Lange nach dem Ende ihrer Karriere im Oktober 1996 offenbarte Sabatini im Gespräch mit der argentinischen Zeitung La Nacion Überraschendes. Sie sei extrem schüchtern, fast ängstlich gewesen, und oft, wenn sie den Eindruck hatte, ein Turnier gewinnen zu können, habe sie im Halbfinale verloren: "Die Angst, als Turniersiegerin öffentlich reden und vor die Presse treten zu müssen, hat mich gelähmt. Ich konnte nicht mehr frei aufspielen, mein Kopf war völlig zu." Nur 1990 gelang ein großer Sieg gegen Steffi Graf Und deshalb stehen in der Statistik für eine dermaßen begabte Spielerin auch "nur" 27 Titel zu Buche, darunter der bei den US Open 1990, als sie das erste und einzige Mal ein Grand-Slam-Finale gegen Steffi Graf gewann - ihre Gegnerin in allen drei Anläufen. 1991 trennten Sabatini zwei Punkte vom Wimbledonsieg, ehe Graf das Match an sich riss und den dritten Satz mit 8:6 gewann. 1988 war Sabatini die Gegnerin, als Graf bei Olympia in Seoul den Matchball zu ihrem legendären Golden Slam verwandelte. Im selben Jahr gewann das Doppel Graf/Sabatini den Titel in Wimbledon. Sabatinis größte Erfolge neben den US-Open-Siegen waren zwei Triumphe bei den WTA-Finals 1988 und 1994 gegen Pam Shriver und Lindsay Davenport. Die weiteren Turniersiege über Größen wie Graf, Martina Navratilova, Monica Seles und Arantxa Sánchez Vicario gelangen auf kleineren Bühnen. Eine hartnäckige Bauchmuskelverletzung leitete Anfang 1996 das Ende von Sabatinis Karriere ein, mehr schlecht als recht quälte sie sich durch das Jahr. Ihr letztes Match bestritt sie beim Hallenturnier im Oktober 1996 in Zürich, wo sie in der ersten Runde gegen Jennifer Capriati verlor. Zum Masters nach New York reiste Sabatini noch an, erklärte aber noch vor Turnierbeginn mit gerade 26 Jahren ihren Rücktritt. Geschäftsfrau mit Erfolgsprojekt Parfum Heute ist Sabatini, die seit 2006 einen Platz in der Tennis Hall of Fame in Newport hat, eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Bereits während ihrer Karriere hatte sie ein Parfum ihres Namens auf den Markt gebracht, das Duftwasser war ein bemerkenswerter Erfolg. Mittlerweile stammen fast 20 Damen- und Herrendüfte aus ihrer eigenen Produktion. Ihre Geschäfte führt sie von der Schweiz aus, seit einigen Jahren hat sie einen Wohnsitz in Pfäffikon. Eine familiäre Verbindung hat Sabatini übrigens auch in den Fußball: Oriana Sabatini, die Sängerin und Schauspielerin, die seit 2018 mit Paulo Dybala liiert ist, ist ihre Nichte.
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Warum Federer seinen Eltern sogar peinlich war (Thu, 09 Jul 2020)
Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer gilt als Gentleman im Tennissport - doch in seiner Jugend war der heute 38 Jahre alte Schweizer offenbar eher ein Rüpel. Dies ging sogar so weit, dass Federer als Nachwuchsspieler jeden Ball lautstark kommentiert habe, wofür sich seine Eltern wiederum geschämt hätten. Sie hätten sogar gedroht, ihren Filius nicht mehr zu seinen Turnieren zu begleiten. "Wenn du so weitermachst, kommen wir nicht mehr mit dir auf Tour, das ist ja peinlich", berichtete Federer von Gesprächen mit seinen Eltern im Zeit-Magazin "Zeit". Auch der eine oder andere Schläger musste die Emotionen des damals jungen Roger ertragen. Federer sucht nach Ausraster Psychologen auf 2001, nach einem weiteren Ausraster, sei Federer schließlich bewusst geworden, dass es so nicht weitergehe. Er suchte sich die Hilfe eines Psychologen. "Das war ein extrem langwieriger Prozess. Erst zwei Jahre später habe ich wirklich gewusst, wie ich mich auf dem Platz verhalten muss, um einerseits nicht zu gleichgültig und andererseits nicht immer gleich auf 180 zu sein", erklärte Federer. Behalten habe er aber die Angewohnheit, auf dem Platz Selbstgespräche zu führen. "Man muss manchmal mit sich selber reden, um sich abzulenken, um sich neu zu konzentrieren", sagte er.
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Halep äußert Zweifel an Grand-Slam-Teilnahme (Thu, 09 Jul 2020)
Für Wimbledonsiegerin Simona Halep ist die Rückkehr auf die Tennistour mit gemischten Gefühlen verbunden. Angesichts der ab 31. August in New York geplanten US Open gab die Rumänin zu, sie sei "besorgt" gewesen. "Ich habe im Moment keine Ahnung, was nach diesem Monat passieren wird", sagte sie der BBC. Ihre Teilnahme am ersten Major-Turnier nach der Coronapause sei dabei "nicht in Stein gemeißelt", sie wolle "sehen, was entschieden wird und was die anderen Spieler machen." In den USA durchbrach die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen am Mittwoch die Marke von drei Millionen. Halep: "Wieder hungrig" Die Auszeit vom Tennissport habe die 28-Jährige genossen - unter anderem mit Musik hören und Bücher lesen. "Es war die längste Pause meines Lebens. Ich habe allen gesagt, dass ich den Schläger zur Seite packe und ein normales Leben führe", sagte Halep. Sie habe "weder einen Kalender noch die Emotionen" für Training und Spiele gehabt, stattdessen habe sie "nichts Besonderes" gemacht. "Ich wollte mich ausruhen und nach vielen Jahren voller Druck meine Gedanken klar bekommen", sagte Halep. Nun sei sie "wieder hungrig. Ich will reisen und Tennis spielen. Diese Phase hat mir geholfen, daran zu glauben, dass ich noch einige Jahre vor mir habe", sagte Halep.
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"Keine Sicherheit": Görges testet neuen Trainer (Thu, 09 Jul 2020)
Tennisprofi Julia Görges testet gut vier Monate nach der Trennung von Jens Gerlach einen neuen Trainer. Wie die 31-Jährige aus Bad Oldesloe der Bild-Zeitung bestätigte, arbeitet sie derzeit mit dem Niederländer Raemon Sluiter zusammen, der sie auch zum Einladungsturnier in der kommenden Woche nach Berlin begleiten wird. "Wir haben erstmal eine Testphase vereinbart. Man hat ja keine Sicherheit, weil man nicht weiß, wann es wieder richtig losgeht", sagte die Nummer 38 der Weltrangliste. Ex-Profi Sluiter arbeitete bislang unter anderem mit der Niederländerin Kiki Bertens zusammen. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  "Wir haben Anfang Juni drei Tage zusammen gearbeitet und jetzt seit zehn Tagen bei ihm in den Niederlanden. Das ist zu wenig Zeit, um eine umfassende Einschätzung abgeben zu können. Wir wollen nach Berlin sehen, wie es läuft und entscheiden dann, wie es weitergeht. Aber ich mag seine Art. Er ist sehr sachlich und konstruktiv", sagte Görges.
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"Dieser Typ kotzt mich an" - Tennisprofi beleidigt Tsitsipas-Vater (Wed, 08 Jul 2020)
Bei der Ultimate Tennis Challenge in der Akademie von Serena Williams' Coach Patrick Mouratoglou sind keine Zuschauer vor Ort erlaubt. Das ist auch für die Profis eine neue Situation, die offensichtlich Konflikte hervorbringen kann. Denn Coaching ist in Nizza erlaubt, sowohl in den Pausen als auch mit kurzen Zwischenrufen. Moutet beschimpft Tsitsipas Vater Jedoch vernahm Corentin Moutet im Match gegen den Weltranglistensechsten Stefano Tsitsipas aus seiner Sicht zu viel Aufmunterung vom Betreuer des Gegners - dessen Vater Apostolos. Der Franzose verlor die Beherrschung, was zu heftigen Beschimpfungen in Richtung Tribüne führte.  DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE "Du redest immer, wenn ich serviere! Es ist mir egal, aber das ist einfach kein Fairplay", schrie Moutet noch vergleichsweise zahm in Richtung Papa Tsitsipas. Doch der Coach hörte offenbar nicht ausreichend auf den Gegner seines Sohnes. Der 21-Jährige wurde richtig sauer: "Hey, schau mich an, wenn ich mit dir rede!" Der Tennis-Profi zeterte und fluchte vehement in Richtung Tribüne, auf der Apostolos Tsitsipas sich immer noch nichts anmerken ließ. "Dieser Typ kotzt mich an!", rief er vor dem Seitenwechsel.  "Stefanos ist ein super Typ, aber sein Vater ist dumm" In der Pause sprach er zu den TV-Reportern über den Vorfall. Beruhigt hatte sich die derzeitige Nummer 75 der ATP-Rangliste da immer noch nicht und legte nach: "Stefanos ist ein super Typ. Aber sein Vater ist dumm. Alle finden, er ist dumm. Er kotzt mich an. Er spricht die ganze Zeit, wenn ich serviere. Er kotzt mich an. Er hat keinen Respekt. Er denkt nur an sich." Nicht überraschend verteidigte Tsitsipas seinen Vater nach dem Match. "Ich habe Erfahrung damit und möchte nicht viel sagen. Aber ich verstehe die Aufregung nicht. Mein Vater versucht, mich vor dem Aufschlag zu motivieren – und der Gegner macht eine große Sache daraus."
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Zverev sagt nach Kritik für Turnier in Berlin ab (Wed, 08 Jul 2020)
Alexander Zverev wird nicht Einladungsturnier in Berlin vom 13. bis 19. Juli teilnehmen. "Ich habe geplant, in diesem Monat in Berlin zu spielen, aber habe die Entscheidung getroffen, mit meinem Team zu trainieren und aktuell keine organisierten Veranstaltungen zu spielen", teilte Zverev in seiner Instagram-Story mit. Es sei "niemals schön, auf eine Chance, zu Hause zu spielen, zu verzichten, aber ich werde bald zurückkommen", sagte Zverev, der zudem angab, dass auch sein dritter Test auf das Coronavirus negativ war. Deutschlands Topspieler sollte Zugpferd des von Edwin Weindorfer organisierten Events im Steffi-Graf-Stadion und in einem Hangar des Flughafens Tempelhof sein. Allerdings hatte Weindorfer trotz eines Vertrags bereits Zweifel an Zverevs Teilnahme geäußert - und diesen zuletzt kritisiert. Turnier-Organisator übt Kritik an Zverev Zverev habe "nicht nur einen Fehler gemacht, sondern zwei", hatte Weindorfer der Süddeutschen Zeitung in der vergangenen Woche gesagt. Er bezog sich damit auf Zverevs Verhalten während der vieldiskutierten Adria Tour und in einem Video, das ihn kurz danach bei einer ausgelassenen Party zeigte. In Berlin sei "so etwas ausgeschlossen", hatte Weindorfer hinzugefügt: "Hier sind ganz klare Verhaltensregeln." Wie diese aussehen, daran ließ er keinen Zweifel: "Bei uns herrscht Zero Tolerance. Wenn sich ein Spieler hier danebenbenimmt und glaubt, er kann in dieser Woche Party machen, wird dieser Spieler von uns eliminiert." Am Nachmittag ließ der Turnier-Organisator Kritik an der Absage durchscheinen: "Wir sind über diese Entscheidung enttäuscht, denn aus unserer Sicht wäre es für Alexander Zverev eine gute Chance gewesen, vor Publikum in Berlin nach den Turbulenzen zuletzt den Fokus wieder auf sein Tennis zu richten." Kein Aufeinandertreffen mit Kyrgios Zverev vermeidet damit womöglich auch ein pikantes Aufeinandertreffen mit Nick Kyrgios, der ihn für sein Verhalten bei der Adria-Tour und ein weiteres Party-Video kritisiert hatte. Zverev, Novak Djokovic und Co. hatten bei der Showtour nicht nur vor überraschend vielen Zuschauern gespielt, sondern sich auch eng mit Fans umgeben und Partys gefeiert. Auf Abstands- und Hygienemaßnahmen angesichts der Pandemie hatten sie offensichtlich kaum geachtet. Auf eine Entschuldigung für sein Verhalten verzichtete Zverev aber in seinem Statement. Allerdings sitzt der Australier Kyrgios in seiner Heimatstadt Melbourne fest, die seit Dienstag in einem Corona-Lockdown isoliert ist. Am Mittwochnachmittag sagte Kyrgios deswegen für das Turnier ab. Ersatzkandidaten für Kyrgios und auch Zverev gibt es noch nicht. "Die Zeit drängt zwar extrem, aber wir werden alles versuchen, um noch mögliche 'Last-Minute-Optionen' zu ziehen", sagte Weindorfer. Und auch Thiem, der sich ebenfalls Kyrgios' Zorn zugezogen hat, ist für das Turnier in Berlin angekündigt. Bei den Frauen springt die Lettin Anastasija Sevastova für die Französin Caroline Garcia ein, die wegen einer Fußverletzung passen muss. Zverev arbeitet mit Ferrer zusammen Zverev verkündete zudem, dass er wie erwartet mit David Ferrer eine Zusammenarbeit testet. Beide trainieren seit Montag gemeinsam in Monte Carlo. Zverev war seit der geräuschvollen Trennung von Ivan Lendl im vergangenen Jahr zuletzt wieder hauptsächlich von seinem Vater gecoacht worden. In der 15-tägigen "Probezeit" solle die zukünftige Beziehung zwischen beiden bestimmt werden, hieß es zuletzt in einem später gelöschten Statement der Akademie von Ex-Profi Ferrer. Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann hat eine hohe Meinung von Zverevs potenziellem neuen Trainer. "David Ferrer steht für intensives Training, intensives Arbeiten, für jeden Tag 100 Prozent bringen. Wenn man ihn in welcher Funktion auch immer bekommen kann, ist das eine positive Geschichte", sagte er bei SPORT1.
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