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McEnroe wird 60 - seine unglaubliche Karriere (Sa, 16 Feb 2019)
John McEnroe wird 60 - seine Karriere zum Durchklicken: Nur manchmal vergreift sich John McEnroe noch im Ton, dann bricht er durch, der Rotzlöffel von früher. "Das Alter", sagt der einst gefürchtete Flegel, sei "eine Bitch". Ein Miststück also - jugendfrei übersetzt -, ein unbezwingbarer Gegner, dem nicht einmal "Big Bad John" mit all seiner Wut etwas entgegensetzen kann. Mit nun bald 60 Jahren hat sich McEnroe daher längst in Humor geflüchtet und unterhält damit seine Fans beinahe so gut wie zu seinen zornigen Zeiten als Tennisprofi. Die liegen zwar schon etliche Jahre zurück, die Showbühne der Profitour hat der US-Amerikaner jedoch nie verlassen. Am Samstag (16. Februar) feiert McEnroe runden Geburtstag - und tourt noch immer mit dem Tenniszirkus um die Welt: als Berater, TV-Experte und clownesker Unterhalter. "You cannot be serious" Schon als Spieler war der in Wiesbaden geborene Sohn eines Air-Force-Soldaten anders als die anderen, anpassen wollte er sich nie. "You cannot be serious - das kann nicht dein Ernst sein", schleuderte er den Schiedsrichtern entgegen, wenn er sich wieder einmal benachteiligt fühlte. Er schimpfte, malträtierte in seinem Groll Schläger, Netzpfosten, Eistruhen, Stühle und Blumenkästen und verließ wutentbrannt den Platz, wenn ihm etwas so gar nicht passte. 1990 bei den Australian Open wurde er disqualifiziert, nachdem er den Turnier-Referee aufs Übelste beleidigt hatte. So derbe McEnroe fluchen konnte, so feinsinnig war sein Spiel. Sein Händchen, der geniale Touch beim Volley ist bis heute unerreicht, er ließ ihn viermal bei den US Open und dreimal in Wimbledon triumphieren. 170 Wochen lang stand McEnroe zu Beginn der 80er Jahre an der Spitze der Weltrangliste, doch mehr als alle Erfolge - insgesamt gewann er 77 Turniere im Einzel und 72 im Doppel - blieben seine größten Matches in Erinnerung. Nicht zuletzt dank seiner großen Gegner. McEnroe vs Borg - ein legendäres Duell Legendär sind die Wimbledon-Duelle zwischen McEnroe und dem Schweden Björn Borg, der vierte Satz im Finale 1980 ging als "Battle of 1816" in die Tennis-Geschichte ein und gab die Vorlage zum Film "Borg vs. McEnroe" im Jahr 2017. Mit 18:16 gewann McEnroe jenen fast schon sagenumwobenen Tiebreak, ehe Borg mit dem 8:6 im letzten Durchgang zum fünften und letzten Mal in Wimbledon triumphierte. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE Unvergessen ist auch jene "Jahrhundert-Schlacht" im Davis Cup 1987 in Hartford, als McEnroes Genialität sich nach über sechs Stunden Boris Beckers Urgewalt beugen musste. "Big Mac" war für das Drama geboren, auf und lange auch neben dem Platz. Seine erste Ehe mit Oscar-Preisträgerin Tatum O'Neal, aus der drei seiner fünf Kinder stammen, wurde 1992 geschieden - inklusive Rosenkrieg. Halt gaben ihm seine zweite Ehefrau, Sängerin Patty Smyth (nicht zu verwechseln mit Patti Smith), und die Liebe zum Tennis. McEnroe als Super Brat Mit 47 Jahren feierte McEnroe ein vielbeachtetes Comeback und gewann prompt den Doppeltitel in San Jose. Auf der Seniorentour begeistert er bis heute die Fans, die von seinen gespielten Wutanfällen nicht genug bekommen können. So amüsant John McEnroe im fortgeschrittenen Alter als TV-Unikum noch immer ist, den größten Unterhaltungswert besaß er als Super Brat - als einzig wahrer Flegel der Tennistour.
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Kerber muss weiter auf Turniersieg warten (Fri, 15 Feb 2019)
Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (31) hat beim hochkarätig besetzten Turnier in Doha/Katar ihre erste Finalteilnahme auf der WTA-Tour seit ihrem Triumph auf dem Heiligen Rasen verpasst. Die Weltranglistensechste aus Kiel unterlag im Halbfinale im ersten Duell mit Elise Mertens (Belgien) nach 1:46 Stunden 4:6, 6:2, 1:6.  Mertens trifft im Endspiel auf die ehemalige Weltranglistenerste Simona Halep (Rumänien), die im Viertelfinale die deutsche Nummer zwei Julia Görges bezwungen hatte. Kerber stand bei ihrem zehnten Start im Wüstenstaat zum zweiten mal nach 2014 im Halbfinale, als sie erst im Endspiel gegen Halep verlor. Kerber verwandelte im ersten Durchgang nur einen von sechs Breakbällen und kassierte ihrerseits zwei Aufschlagverluste. Nach dem schnellen Satzausgleich hatte sie im Entscheidungssatz große Probleme mit dem ersten Aufschlag (29 Prozent) und gab den dritten Durchgang nach zwei Breaks in nur 33 Minuten ab. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden|ANZEIGE Kerber war bei ihren vorherigen Auftritten 2019 bei den Australian Open im Achtelfinale und in Sydney im Viertelfinale ausgeschieden. Im vergangenen Jahr hatte Kerber in ihrem bisher letzten Endspiel in Wimbledon gegen die 23-malige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams (USA) gewonnen.
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Marterer scheitert in Buenos Aires an Thiem (Fri, 15 Feb 2019)
Maximilian Marterer ist beim ATP-Turnier in Buenos Aires ausgeschieden. Der Weltranglisten-98. verlor sein Achtelfinal-Match gegen den an Nummer eins gesetzten Österreicher Dominic Thiem 4:6, 4:6. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE In der ersten Runde hatte der 23-Jährige, der beim mit 673.135 Dollar dotierten Sandplatzturnier in der argentinischen Hauptstadt der einzige deutsche Vertreter war, Lokalmatador Facundo Bagnis geschlagen.
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DTB-Team trifft auf Südamerika-Duo (Thu, 14 Feb 2019)
Das deutsche Davis-Cup-Team trifft bei der erstmaligen Austragung des Finalturniers in Madrid auf Argentinien und Chile. Das ergab die Auslosung am Donnerstag in der spanischen Hauptstadt. Aus den sechs Dreiergruppen kommen alle Sieger ins Viertelfinale, dazu die zwei besten Gruppenzweiten. Das Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB) wurde aus Topf zwei gezogen und in die Staffel C gelost. In Topf eins befanden sich Titelverteidiger Kroatien und Vorjahresfinalist Frankreich sowie gemäß des neuesten Nationenrankings Argentinien, Belgien, Großbritannien und die USA. Der traditionsreiche Davis Cup wird in diesem Jahr nach einem neuen Format ausgetragen. Statt vier über das Jahr verteilte Runden fand Anfang des Monats eine Qualifikationsrunde statt. Die deutsche Mannschaft um Spitzenspieler Alexander Zverev (Hamburg) setzte sich 5:0 gegen Ungarn durch. Deutschland in Madrid ohne Zverev Vom 18. bis 24. November geht es in Madrid um den Titel. Die Reform des Wettbewerbs stößt weiter auf viel Kritik, zahlreiche Topspieler wie Zverev haben ihre Teilnahme am Finalturnier aufgrund des späten Termins bereits abgesagt. "Wir wollen mit der bestmöglichen Mannschaft nach Madrid fahren. Auch ohne einen Alexander Zverev in unseren Reihen sind wir nicht zu unterschätzen. Mit unserem Teamgeist und unserer Erfahrung können wir sicherlich für die eine oder andere Überraschung sorgen", sagte Kapitän Michael Kohlmann. Die Gruppen im Überblick: Gruppe A: Frankreich, Serbien, Japan Gruppe B: Kroatien (TV), Spanien, Russland Gruppe C: Argentinien, Deutschland, Chile Gruppe D: Belgien, Australien, Kolumbien Gruppe E: Großbritannien, Kasachstan, Niederlande Gruppe F: USA, Italien, Kanada
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Kerber nach Achterbahnfahrt weiter - Görges scheitert (Thu, 14 Feb 2019)
Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (Nr. 3) hat sich ins Halbfinale von Doha gekämpft. Die 31-Jährige setzte sich beim WTA-Turnier nach 2:10 Stunden mit 1:6, 6:2, 7:6 (7:4) gegen die Tschechin Barbora Strycova durch. Im Halbfinale trifft die Weltranglistensechste auf Elise Mertens aus Belgien, die Kiki Bertens (Niederlande/Nr. 5) mit 6:4, 6:3 bezwang (DATENCENTER: Ergebnisse aus Doha). "Ich weiß, dass ich zurückkommen kann nach so einem ersten Satz. Ich musste bis zum letzten Punkt kämpfen. Das Publikum hier hat mir die Energie gegeben", sagte Kerber.  Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden|ANZEIGE Unter den Augen von Arsenal-Ikone Arsene Wenger gab Kerber den ersten Satz bereits nach 30 Minuten ab. Nach einem erneuten Break gegen sich nahm die Kielerin der Weltranglisten-49. zweimal in Folge das Service ab und kämpfte sich im zweiten Durchgang zurück in die Partie. Im umkämpften Entscheidungssatz, der über eine Stunde dauerte, entschied Kerber das Duell mit ihrem dritten Matchball. Görges verliert nach hartem kampf Ausgeschieden ist hingegen Julia Görges (Nr. 9). Beim mit 916.131 US-Dollar dotierten Turnier in Katar unterlag die deutsche Nummer zwei der Topgesetzten ehemaligen Weltranglistenersten Simona Halep (Rumänien) nach 2:03 Stunden 6:7 (1:7), 6:7 (6:8). Görges haderte zu Beginn der Partie vor allem mit dem eigenen Aufschlag und lag früh 0:4 zurück. Die Weltranglisten-16. kämpfte sich im ersten Satz noch stark zurück, verlor den entscheidenden Tiebreak jedoch deutlich. Auch den zweiten Satz musste die 30-Jährige, die deutlich besser servierte, im Tiebreak abgeben. Görges hatte beim Stand von 5:4 den Satzausgleich verpasst und im Tiebreak zwei Satzbälle vergeben.
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Kerber und Görges im Viertelfinale (Wed, 13 Feb 2019)
Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (31) und Julia Görges (30) sind beim hochkarätig besetzten WTA-Turnier in Doha/Katar ins Viertelfinale eingezogen. Kerber setzte sich bei ihrem ersten Auftritt nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open im Eiltempo 6:1, 7:6 (7:3) gegen die Estin Anett Kontaveit durch. Görges gewann gegen Alison Riske (USA) nach einer nervenaufreibenden Achterbahnfahrt 6:1, 6:7 (5:7), 6:4. "Es ist nie leicht, gutes Tennis zu spielen, wenn man eine längere Pause hatte. Am Ende ist es nochmal eng geworden, ich bin glücklich, in zwei Sätzen durch zu sein", sagte Kerber, die nach 1:21 Stunden erst ihren neunten Matchball verwandelte. Görges jetzt gegen Halep In der Runde der besten Acht trifft Kerber, die in der ersten Runde ein Freilos hatte, auf die Tschechin Barbora Strycova. Görges bekommt es mit der topgesetzten Rumänin Simona Halep zu tun. Görges verspielte im zweiten Satz ein 5:3 und vergab fünf Matchbälle. Nach einem 2:4 im dritten Durchgang und einem anschließenden Endspurt setzte sich die deutsche Nummer zwei dennoch in 2:32 Stunden durch. Die sonst so aufschlagstarke Görges servierte insgesamt elf Doppelfehler (zwölf Asse). Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden | ANZEIGE Kerber und Görges hatten auf die Fed-Cup-Partie am vergangenen Wochenende gegen Weißrussland (0:4) verzichtet, um sich auf das Turnier in Doha zu konzentrieren.
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Görges im Eiltempo im Achtelfinale von Doha (Tue, 12 Feb 2019)
Julia Görges hat beim WTA-Turnier in Doha das Achtelfinale erreicht. Die an Position neun gesetzte 30-Jährige gewann zum Auftakt gegen die Australierin Ajla Tomljanovic 6:2, 6:2 und trifft in der nächsten Runde auf die US-Amerikanerin Alison Riske. Im ersten Satz nahm Görges ihrer Gegenspielerin zwei Aufschlagspiele in Folge ab und ging mit ihrem zweiten Satzball in Führung. Nach 78 Minuten verwandelte die Weltranglisten-16. den zweiten Matchball und feierte damit ihren zweiten Sieg in Folge gegen ihre fünf Jahre jüngere Kontrahentin nach ihrem Erfolg von 2017 in Indian Wells (DATENCENTER: Die WTA-Weltrangliste). Für Görges, die am vergangenen Wochenende wie auch Deutschlands Topspielerin Angelique Kerber  wegen ihres Starts im Golf-Emirat bei der Fed-Cup-Niederlage gegen Weißrussland (0:4) gefehlt hatte, ist das mit 916.131 US-Dollar dotierte Turnier in Doha der vierte Wettbewerb des Jahres.  Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden|ANZEIGE Im neuseeländischen Auckland hatte sie Anfang Januar ihren Vorjahres-Triumph wiederholt und und damit ihren siebten Titel auf der WTA-Tour gewonnen. Nachdem sie anschließend bei den Australian Open in Melbourne in der ersten Runde ausgeschieden war, erreichte Görges zuletzt in St. Petersburg das Achtelfinale.
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Deutsches Fed-Cup-Team spielt gegen Lettland um den Klassenerhalt (Tue, 12 Feb 2019)
Die deutsche Fed-Cup-Mannschaft erwartet im Playoff-Spiel um den Klassenerhalt in der Weltgruppe I eine schwere Aufgabe in Lettland. Das ergab die Auslosung am Dienstag in London. Die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hatte am Wochenende ohne ihre beiden Topspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges ihre Erstrundenpartie in Braunschweig mit 0:4 gegen Weißrussland verloren. Ob Kerber und Görges am 20./21. April gegen die Lettinnen um die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko und die Weltranglistenelfte Anastasija Sevastova wieder mit von der Partie sind, scheint fraglich. Unmittelbar nach dem Duell beginnt das Sandplatz-Turnier in Stuttgart, bei dem das deutsche Duo in den vergangenen Jahren stets an den Start gegangen war. Gerlach warnt vor Lettinnen   "Das ist eine sehr schwere Aufgabe, denn die Lettinnen sind ein hochmotiviertes, ehrgeiziges Team", sagte DTB-Teamkapitän Jens Gerlach mit Blick auf das erste Duell beider Nationen: "Aber wir werden auch diese Herausforderung annehmen und alles in unserer Macht stehende für den Klassenerhalt tun." Lettland hatte sich mit einem 4:0-Erfolg in Riga gegen die Slowakei für das Playoff-Match qualifiziert. Deutschland gehört seit 2014 dauerhaft zur ersten Gruppe im prestigeträchtigen Nationenwettbewerb. Damals unterlag man erst im Endspiel in Prag gegen Tschechien. Bei insgesamt sieben Finalteilnahmen stehen für die DTB-Auswahl zwei Titelgewinne zu Buche (1987 und 1992). Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden | ANZEIGE Am Sonntag hatte das ersatzgeschwächte deutsche Team gegen Favorit Weißrussland den Sprung ins Halbfinale verpasst. Andrea Petkovic und Laura Siegemund verloren dabei jeweils gegen die Weltranglistenneunte Aryna Sabalenka, Tatjana Maria unterlag Alexandra Sasnowitsch und Anna-Lena Grönefeld und Mona Barthel verloren das abschließende Doppel.
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