TENNIS - NEWS AUS ALLER WELT

Tennis

Australian Open: Kohlschreiber will in Runde drei (Mi, 16 Jan 2019)
Die 107. Auflage der Tennismeisterschaften von Australien, seit 1969 bekannt als Australian Open, läuft seit Beginn der Nacht auf Montag (14. Januar) in Melbourne (täglich im LIVETICKER). Titelverteidiger sind Roger Federer (Schweiz) und Caroline Wozniacki (Dänemark). Am 4. Turniertag sind gleich vier Deutsche gefordert. Angelique Kerber hat die dritte Runde bereits erreicht, die restlichen vier deutschen Teilnehmer wollen es ihr nachtun. Laura Siegemund will nach ihrem Coup gegen Victoria Azarenka auch Si-Wei Hsieh aus Taiwan besiegen und damit in die dritte Runde einziehen. Den Plan haben auch Alexander Zverev, Maximilian Marterer und Philipp Kohlschreiber. Zverev spielt gegen Jeremy Chardy, Marterer gegen Lucas Pouille und Kohlschreiber misst sich mit Joao Sousa. (Alle Infos zu den Australian Open). Neben den deutschen Partien ist das Match von Novak Djokovic gegen Jo-Wilfried Tsonga das Highlight der Session. Bei den Damen trifft Eugenie Bouchard auf Serena Williams. Die Partien am Donnerstag (17. Januar): Alle Partien und Ergebnisse im Überblick Rod Laver Arena (Beginn: 1 Uhr): 1. Match: Viktoria Kuzmova (Slowakei) - Elina Svitolina (Ukraine) 2. Match: Stan Wawrinka (Schweiz) - Milos Raonic (Kanada) 3. Match: Simona Halep (Rumänien) - Sofia Kenin (USA) 4. Match: Eugenie Bouchard (Kanada) - Serena Williams (USA) 5. Match: Novak Djokovic (Serbien) - Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich) Margaret Court Arena (Beginn 1 Uhr): 1. Match: Ivo Karlovic (Kroatien) - Kei Nishikori (Japan) 2. Match: Naomi Osaka (Japan) - Tamara Zidansek (Slowenien) 3. Match: Alize Cornet (Frankreich) - Venus Williams (USA) 4. Match: Alexander Zverev (Deutschland) - Jeremy Chardy (Frankreich) 5. Match: Johanna Konta (Großbritannien) - Garbine Muguruza (Spanien Weitere Top-Partien und Spiele der Deutschen (Beginn 1 Uhr): 1. Match: Madison Brengle (USA) - Karolina Pliskova (Tschechien) 2. Match: Philipp Kohlschreiber (Deutschland) - Joao Sousa (Portugal) 2. Match: Laura Siegemund (Deutschland) - Su-Wei Hsieh (Taiwan) 3. Match: Lucas Pouille (Frankreich) - Maximilian Marterer (Deutschland) 4. Match: Alexei Popyrin (Australien) - Dominic Thiem (Österreich)
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Nach Jubiläumssieg: Kerber bekommt Geburtstagsmatch (Wed, 16 Jan 2019)
Steffi Graf wusste wohl, wo sie wirklich gebraucht wurde. Angelique Kerber war auf ihre Unterstützung ja auch gar nicht angewiesen. Die Nachfolgerin der so öffentlichkeitsscheuen Tennis-Ikone hatte bei ihrem Jubiläumssieg in der Rod-Laver-Arena keinerlei Probleme - Graf konnte sich bei einem ihrer seltenen Besuche in Melbourne also ganz entspannt um ihren Ehemann Andre Agassi und dessen Schützling Grigor Dimitrow kümmern. Und der gewann ebenso, wenn auch deutlich zittriger als Wimbledonsiegerin Kerber. Mit 6:2, 6:3 feierte Deutschlands Sportlerin des Jahres gegen die brasilianische Qualifikantin Beatriz Haddad Maia ihren 100. Sieg bei einem der vier Grand-Slam-Turniere und zog ungefährdet in die dritte Runde der Australian Open ein. Dort bekommt sie wie so oft Down Under ein Geburtstagsmatch: Zum 31. Ehrentag trifft sie am Freitag auf die junge Australierin Kimberly Birrell - und geht erneut als haushohe Favoritin in die Partie. Kerber als Favoritin gegen Birrell Birrell, vor 20 Jahren in Düsseldorf geboren und die Nummer 240 der Tenniswelt, bewahrte Kerber vor einem Aufeinandertreffen mit ihrem Ex-Trainer Torben Beltz. Der betreut die Kroatin Donna Vekic, die als 29. der Setzliste zumindest auf dem Papier als gefährlicher galt. Kerber interessieren solche Kategorien nicht, sie schaut nur auf sich selbst, außerdem "spielt hier jede Gegnerin solide", und Birrell stehe bestimmt auch "nicht umsonst" in der dritten Runde. Geschenkt bekam auch Kerber den Einzug unter die besten 32 nicht, die klare Außenseiterin Haddad Maia wehrte sich mutig. Ihre Stärken, ein starker Aufschlag und mächtige Grundschläge, reichten jedoch nicht aus, um Kerber aus dem Konzept zu bringen. Trainer Rainer Schüttler hatte die Kielerin bestens auf die unbekannte Gegnerin vorbereitet. Auch wenn Kerber im ersten Satz zehn Breakbälle ausließ, hatte sie das Match stets unter Kontrolle und war später zu Scherzen aufgelegt. Auf die Frage, was ihr der 100. Majorsieg bedeute, antwortete sie: "Das zeigt, dass ich alt werde." Aber im Ernst: "Ich zähle die Siege nicht, aber es ist auch kein schlechtes Gefühl." Ebensowenig wie ein Geburtstag auf einem der großen Plätze im Melbourne Park. "Das ist doch jedes Jahr das Gleiche. Vielleicht ist es sogar ein gutes Omen", sagte Kerber. Zweimal nacheinander musste sie zuletzt an ihrem Geburtstag antreten, zweimal beschenkte sie sich selbst. Allerdings nicht auf dem Weg zum Titelgewinn 2016. Zverev trifft auf Chardy Bis zum erneuten Triumph ist es noch weit, allerdings ist Kerber schon einen Schritt weiter als Alexander Zverev (21). Der zweite deutsche Hoffnungsträger absolviert am Donnerstag (ab 9 Uhr MEZ im LIVETICKER) sein zweites Match. Zverev trifft auf Jeremy Chardy aus Frankreich. Anders als Kerber, die nicht einmal sicher war, Graf in Melbourne überhaupt zu Gesicht zu bekommen, darf er sich der Unterstützung einer deutschen Tennis-Legende gewiss sein. Boris Becker, der die Öffentlichkeit selten scheut, lässt den gebürtigen Hamburger in seiner Funktion als TV-Experte nicht aus den Augen.
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Federer kämpft sich in Runde drei - auch Nadal weiter (Wed, 16 Jan 2019)
Titelverteidiger Roger Federer (37) hat mit mehr Mühe als erwartet die dritte Runde der Australian Open in Melbourne erreicht. Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz setzte sich gegen den britischen Qualifikanten Daniel Evans erst nach 2:35 Stunden 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 6:3 durch. Evans (28) stand zum ersten Mal nach seiner Dopingsperre wegen Kokainkonsums im Hauptfeld eines Majors. In der Night Session folgte Federer sein langjähriger Rivale Rafael Nadal in die nächste Runde. Der Spanier, der zuletzt immer wieder von Verletzungen geplagt war, ließ dem Australier Matthew Ebden beim 6:3, 6:2, 6:2 keine Chance. Am Freitag trifft Nadal (32) auf Ebdens Landsmann Alex de Minaur. Federer lobt Evans "Er hat sehr gut gespielt, es war für mich nicht leicht, mich abzusetzen", lobte Federer, der die beiden Duelle zuvor mit Evans deutlich gewonnen hatte: "Er variiert und verteidigt gut. Es war wie ein Katz-und-Maus-Spiel. Ich habe es genossen." Federer trifft in der nächsten Runde am Freitag auf den 16 Jahre jüngeren Taylor Fritz (USA). Der Sieg über Evans war sein 16. nacheinander in Melbourne, Federer hatte den ersten Grand-Slam-Titel der Saison 2017 und 2018 gewonnen.
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Anderson scheitert in Melbourne überraschend an Tiafoe (Wed, 16 Jan 2019)
Der zweimalige Grand-Slam-Finalist Kevin Anderson aus Südafrika ist bei den Australian Open in Melbourne überraschend in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Weltranglistensechste unterlag dem 20 Jahre alten Frances Tiafoe (USA) 6:4, 4:6, 4:6, 5:7. Anderson (32), der 2017 das Finale der US Open und 2018 das Endspiel von Wimbledon erreicht hatte, ließ sich während des Matches am Unterarm behandeln. (Spielplan der Australian Open) Anderson ist nach John Isner (USA/Nr. 9) der zweite Top-10-Spieler, der beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres früh ausgeschieden ist. Eine Runde weiter ist dagegen Vorjahresfinalist Marin Cilic (Kroatien/Nr. 6), der beim 7:5, 6:7 (9:11), 6:4, 6:4 gegen Mackenzie McDonald (USA) allerdings auch mehr Mühe als erwartet hatte.
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Thiem müht sich weiter - Djokovic macht kurzen Prozess (Tue, 15 Jan 2019)
Der Österreicher Dominic Thiem hat sein Erstrundenmatch bei den Australian Open in Melbourne gegen den Franzosen Benoit Paire nur mit viel Mühe gewonnen. Der Weltranglistenachte verspielte in der Spätsession, die zur Frühmorgenssession wurde, eine 2:0-Satzführung und setzte sich erst nach 3:42 Stunden mit 6:4, 6:3, 5:7, 1:6, 6:3 durch. Um 2.08 Uhr Ortszeit verwandelte Thiem den Matchball. (Spielplan der Australian Open) Djokovic locker weiter Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat seine erste Aufgabe in Melbourne dagegen ohne Probleme gelöst. Der 31-jährige Serbe setzte sich gegen den Qualifikanten Mitchell Krueger (USA) nach 2:03 Stunden 6:3, 6:2, 6:2 durch. Djokovic gilt als Top-Favorit auf den Titel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, bislang hat er in Melbourne sechsmal gewonnen. In der vergangenen Saison hatte Djokovic in Wimbledon und bei den US Open triumphiert, im letzten Match des Jahres kassierte er jedoch im Endspiel des ATP-Finals in London eine überraschende Niederlage gegen Alexander Zverev. Halep quält sich gegen Angstgegnerin Schwerstarbeit leisten musste auch Simona Halep, Nummer eins des WTA-Rankings und Vorjahresfinalistin. Die 27 Jahre alte Rumänin brauchte 2:11 Stunden für das 6:7 (2:7), 6:4, 6:2 gegen Kaia Kanepi. In der ersten Runde der US Open im vergangenen September hatte Halep das Duell mit der Estin noch verloren. Die damalige Turniersiegerin Naomi Osaka (Japan) gewann ihr Auftaktmatch in Melbourne dagegen ohne Satzverlust mit 6:4, 6:2 gegen Magda Linette aus Polen.
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Die schrillen Outfits von Serena Williams (Tue, 15 Jan 2019)
Die schrillen Outfits von Serena Williams zum Durchklicken: Serena Williams ist in der Tennis-Welt für ihre schrillen Outfits bekannt. Nach ihrer Schwangerschaft sorgte die Amerikanerin bei den French Open 2018 mit einem schwarzen Catsuit für Aufsehen.  (Alle Infos zu den Australian Open) Auch für den Neustart 2019 hat sie sich etwas besonderes ausgedacht. In einem grünen Einteiler mit Netzstrumpfhose schlägt Williams bei den Australian Open 2019 auf (täglich im LIVETICKER) auf.  (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan Australian Open, Frauen). SPORT1 zeigt die kuriosen Outfits der Tennis-Queen im Wandel der Zeit.
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Kohlschreiber und Marterer souverän - Mischa Zverev raus (Tue, 15 Jan 2019)
Maximilian Marterer (23) ist als fünfter und letzter deutscher Tennisprofi in die zweite Runde der Australian Open eingezogen. Der Weltranglisten-71. aus Nürnberg gewann gegen den französischen Qualifikanten Gleb Sakharov 6:3, 6:1, 6:3. In der zweiten Runde wartet auf Marterer, der im vergangenen Jahr in Melbourne sogar zwei Matches gewonnen hatte, Sakharovs an Position 28 gesetzter Landsmann Lucas Pouille. Kohlschreiber wird Favoritenrolle gerecht Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber ist seiner Favoritenrolle zum Auftakt der Australian Open gerecht geworden. Der 35 Jahre alte Augsburger ließ dem Weltranglisten-261. Li Zhe aus China beim 6:2, 6:2, 6:4 keine Chance und zog als zweiter Deutscher nach Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 4) in Melbourne in die zweite Runde ein. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan Australian Open, Männer) Dort trifft der an Position 32 gesetzte Kohlschreiber am Donnerstag auf Joao Sousa aus Portugal. In der Vorbereitung auf den ersten Höhepunkt der Saison hatte die deutsche Nummer zwei das Halbfinale beim ATP-Turnier im neuseeländischen Auckland erreicht. (Alle Infos zu den Australian Open) Mischa Zverev scheidet aus Ausgeschieden ist dagegen Zverev-Bruder Mischa. Der 31-jährige verlor gegen den Australier Alexei Popyrin 5:7, 6:7 (7:9), 4:6.
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Tritt Murray doch nicht in Wimbledon ab? (Tue, 15 Jan 2019)
Andy Murray hat mit seiner Karriere doch noch nicht abgeschlossen. Nach seinem emotionalen vierstündigen Krimi in der 1. Runde der Australian Open gegen den Spanier Roberto Bautista Agut zweifelte er an seinem ursprünglichen Rücktrittsplan. Eigentlich will Murray im Sommer in Wimbledon seine große Karriere wegen seiner schweren Hüftprobleme beenden. In Melbourne sprach der Schotte nun jedoch von einer Alternative. "Ich kann entweder die nächsten viereinhalb Monate pausieren und dann für Wimbledon trainieren oder ich lasse mich operieren. Das ist meine beste Option, wenn ich doch noch länger spielen will. Meine Ambition ist, länger als ein Match bei Grand Slams zu spielen", sagte Murray bei Sky Sports UK. Murray: Operation oder Wimbledon? Wenn sich Murray an der Hüfte operieren lässt, würde er allerdings Wimbledon verpassen, zudem "besteht dann eine Chance, dass ich nie mehr spielen kann. Das ist mir klar." Nach seinem Spiel kämpfte Murray auf dem Court mit den Tränen und bekam von einigen Topstars wie Novak Djokovic Abschiedsbotschaften. Seit Anfang 2017 plagt sich Murray mit seiner Hüfte herum – nach seinem Monsterjahr 2016 mit Triumphen in Wimbledon, bei Olympia und dem Aufstieg zur Nummer eins der Welt. So ganz ist Murray offenbar mit der großen Tennis-Welt doch noch nicht fertig.
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