TENNIS - NEWS AUS ALLER WELT

Tennis

Coup in Lyon! Marterer wirft Nr. 6 raus (Mo, 21 Mai 2018)
Tennisprofi Maximilian Marterer hat beim ATP-Turnier in Lyon für eine Überraschung gesorgt. Der 22 Jahre alte Nürnberger besiegte den an Nummer sechs gesetzten Franzosen Gael Monfils mit 2:6, 6:4, 6:4 und trifft in der zweiten Runde auf den Briten Cameron Norrie. Marterer fand beim Vorbereitungsturnier für die French Open (ab 27. Mai) nicht gut ins Spiel und musste im ersten Satz zwei Aufschlagverluste hinnehmen. Im zweiten Durchgang gelang ihm beim Stand von 4:4 sein erstes Break. Anschließend verlor der französische Publikumsliebling Monfils den Faden und geriet im entscheidenden dritten Satz schnell mit 0:4 in Rückstand. Marterer ist als einziger deutscher Profi bei der Sandplatzveranstaltung in der französischen Metropole vertreten. Beim parallel stattfindenden Männer-Turnier in Genf sind drei von vier deutschen Teilnehmer bereits an ihren Auftakthürden gescheitert.
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French-Open-Generalrpobe: Nur ein Deutscher weiter (Mo, 21 Mai 2018)
Davis-Cup-Spieler Peter Gojowczyk ist beim ATP-Turnier in Genf der einzige deutsche Tennisprofi in der zweiten Runde. Bei seinem ersten Auftritt in der Romandie setzte sich der 28-Jährige gegen den 2,11 m großen Aufschlagriesen Ivo Karlovic aus Kroatien mit 7:6 (7:4), 4:6, 7:6 (7:1) durch. Gojowczyks Spiel um das Achtelfinale gegen den an Nummer vier gesetzten Spanier David Ferrer erleben Qualifikant Dominik Köpfer und Routinier Florian Mayer dagegen nur als Zaungäste. Köpfer verpasste auch im zweiten Anlauf seinen ersten Sieg im Hauptfeld eines ATP-Turniers. Der gebürtige Schwarzwälder, der seit Jahren in den USA lebt und studiert, verlor in Genf gegen den Argentinier Guido Pella 3:6, 4:6. Köpfer (24 Jahre) hatte sich wie im vergangenen Jahr in Winston-Salem durch die Qualifikation gespielt. Auch Mayer und Zverev verlieren Auftaktmatch Nach der Nummer 249 der Weltrangliste schied auch Mayer (34 Jahre) aus. Der gebürtige Bayreuther, der am Ende der Saison seine Karriere beenden wird, unterlag dem Spanier Bernabe Zapata Miralles 3:6, 2:6. Für Mayer war es die achte Auftaktniederlage in seinem achten ATP-Turnier der Saison. Der an Position acht gesetzte Vorjahresfinalist Mischa Zverev hatte beim Vorbereitungsturnier auf die French Open in Paris (ab 27. Mai) bereits am Sonntag gegen Mirza Basic (Bosnien und Herzegowina) 7:5, 3:6, 4:6 sein Auftaktmatch verloren.
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Görges verpatzt Generalprobe für French Open (Mo, 21 Mai 2018)
Julia Görges hat ihre Generalprobe für die French Open in Paris verpatzt. Die deutsche Nummer eins aus Bad Oldesloe unterlag beim WTA-Turnier in Nürnberg der Tschechin Kristyna Pliskova 2:6, 7:6 (10:8), 6:7 (5:7). Görges war an Position zwei gesetzt, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. In der vergangenen Woche hatte sie das Sandplatzturnier in Rom ausgelassen. Unterdessen müssen sich Mona Barthel (Neumünster) und Carina Witthöft (Hamburg) bis Dienstag gedulden. Die Partie der ehemaligen Fed-Cup-Spielerinnen wurde wegen Regens verschoben, nachdem Barthel den ersten Satz mit 7:5 gewonnen hatte. Zuvor war Qualifikantin Anna Zaja mit 6:2, 4:6, 6:1 an der an Position acht notierten Tschechin Katerina Siniakova gescheitert. Görges aus dem Tritt Nach dem starken Endspurt 2017 und dem gelungenen Saisonstart in diesem Jahr ist Görges (29) zuletzt etwas aus dem Tritt gekommen. Anfang April hatte die Weltranglistenelfte in Charleston/South Carolina noch das Finale erreicht, auf der europäischen Sandplatztour häuften sich anschließend die Niederlagen. Görges patzt erneut vor Heimpublikum Beim Heimturnier in Stuttgart verlor Görges zum Auftakt, in Madrid reichte es immerhin für das Achtelfinale. Beim mit 250.000 Dollar dotierten Nürnberger Versicherungscup standen insgesamt sechs deutsche Spielerinnen in der ersten Runde. Katharina Hobgarski war bereits am Sonntag ausgeschieden. Görges gehörte als einzige zu den acht Gesetzten. Gegen die schwächere der beiden Pliskova-Schwestern wehrte sie im zweiten Satz einen Matchball ab, ehe sie im Tiebreak des entscheidenden Durchgangs nach 2:34 Stunden unterlag.
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Nadal rechnet mit Zverevs Grand-Slam-Durchbruch (Mo, 21 Mai 2018)
Rafael Nadal glaubt fest an den baldigen Durchbruch des Weltranglistendritten Alexander Zverev bei den Grand-Slam-Turnieren. "Wenn er in den nächsten zwei Jahren bei Grand Slams nicht gut spielt, könnt ihr zu mir kommen und sagen: 'Du hast keine Ahnung von Tennis'", sagte Nadal in Rom: "Es ist doch egal, ob es über drei oder fünf Gewinnsätze geht. Tennis bleibt Tennis. Best-of-Five ist sogar ein Vorteil für die besten Spieler - und Sascha ist einer davon." Zverev hat in seiner Karriere im Alter von 21 Jahren bereits drei Titel auf der prestigeträchtigen Masters-Tour gewonnen und stand zudem in den Finals von Miami und Rom, wo er am Sonntag knapp den Triumph über Nadal verpasste. Bei den vier größten Turnieren weltweit in Melbourne, Paris, London und New York wartet Zverev dagegen noch auf einen großen Erfolg. Bislang steht das Achtelfinale 2017 in Wimbledon als sein bestes Resultat zu Buche. Die nächste Chance, seine Major-Bilanz zu verbessern, bekommt Zverev ab Sonntag (27. Mai) bei den French Open. Beim Höhepunkt der Sandplatzsaison im Stade Roland Garros ist er hinter dem zehnmaligen Champion Nadal (Spanien) an Position zwei gesetzt.
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Zverev verdrängt Federer von der Spitze (Mo, 21 Mai 2018)
Alexander "Sascha" Zverev (21) hat nach seinem Finaleinzug beim Masters in Rom die Führung in der Jahreswertung der ATP übernommen. Der gebürtige Hamburger löste den derzeit pausierenden Schweizer Roger Federer im "Race to London" an der Spitze ab. Die Rangliste ist maßgeblich für das Saisonfinale, an dem im November in London die besten acht Profis des Jahres teilnehmen. Nadal wieder Weltranglistenerster In der klassischen Weltrangliste, die die vergangenen 52 Wochen berücksichtigt, schob sich Zverev-Bezwinger Rafael Nadal (Spanien) nach dem Sieg in Rom wieder an seinem Dauerrivalen Federer vorbei. Zverev folgt mit großem Abstand auf Platz drei, bei den French Open (ab 27. Mai), dem Höhepunkt der Sandplatzsaison, wird er hinter Nadal aufgrund von Federers Pause an Position zwei gesetzt sein. Bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris, London und New York wartet Zverev noch auf einen großen Erfolg. Bislang steht das Achtelfinale 2017 in Wimbledon als sein bestes Resultat zu Buche. Nadal glaubt dennoch fest an den baldigen Durchbruch von Zverev. "Wenn er in den nächsten zwei Jahren bei Grand Slams nicht gut spielt, könnt ihr zu mir kommen und sagen: 'Du hast keine Ahnung von Tennis'", sagte Nadal in Rom: "Es ist doch egal, ob es über drei oder fünf Gewinnsätze geht. Tennis bleibt Tennis. Best-of-Five ist sogar ein Vorteil für die besten Spieler - und Sascha ist einer davon." Halep bleibt bei den Damen vorn Bei den Damen bleibt Simona Halep (Rumänien) trotz ihrer Finalniederlage in Rom an der Spitze. Die ukrainische Turniersiegerin Jelena Switolina folgt auf Platz vier und geht in Paris als eine der Mitfavoritinnen an den Start. Julia Görges (Bad Oldesloe) und Angelique Kerber (Kiel) sind weiterhin Elfte und Zwölfte.
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Zverev verpasst Coup gegen "Champion" Nadal nur knapp (So, 20 Mai 2018)
Alexander Zverev kämpfte, brachte Sandplatzkönig Rafael Nadal an den Rand einer Niederlage - doch am Ende kam der Deutsche durch eine fast einstündige Regenunterbrechung aus dem Tritt. Der Weltranglistendritte unterlag Nadal im Finale des ATP-Masters in Rom trotz einer starken Leistung mit 1:6, 6:1, 3:6 und verpasste damit die erfolgreiche Titelverteidigung in der Ewigen Stadt knapp. Zuvor hatte Zverev 13 Matches nacheinander und die Turniere in München und Madrid gewonnen. Dennoch: Die am kommenden Sonntag startenden French Open können für den gebürtigen Hamburger kommen. Zverev adelt Nadal: "Ein großartiger Champion" "Rafa ist ein großartiger Champion. Es war eine großartige Serie und es ist enttäuschend, wenn man so nah dran ist. Aber ich habe gegen Rafa verloren", sagte Zverev nach der Begegnung. "Heute ist die Trophäe bei mir, aber es war ein schwieriges Match. Ich wünsche Dir alles Gute für die kommenden Jahre", sagte Nadal in Richtung seines Kontrahenten. Rekordchampion Nadal kehrt durch seinen achten Triumph im Foro Italico am Montag an die Spitze der Weltrangliste zurück. Für den 31-Jährigen war es der 78. Titel seiner Karriere und nach Barcelona und Monte Carlo der dritte der diesjährigen Sandplatzsaison. Damit fährt Nadal, der im Halbfinale den wiedererstarkten Serben Novak Djokovic in zwei Sätzen schlug, als Top-Favorit zu den French Open (ab 27. Mai), die er bereits zehnmal gewonnen hat. In Paris gehört Zverev trotz der fünften Niederlage im fünften Duell mit Nadal zu den Mitfavoriten auf den Titel - wenn er seine grandiose Sandplatzform auch auf der Grand-Slam-Bühne abrufen kann. Nach einigen Enttäuschungen bei den vier größten Tennisturnieren weltweit, peilt Zverev in Roland Garros mindestens das Viertelfinale an. Bislang hat er die Runde der letzten 16 im vergangenen Jahr in Wimbledon als bestes Resultat bei einem Major zu Buche stehen. Zverev und Nadal Top-Favoriten bei French Open Doch die Voraussetzungen vor dem Höhepunkt der Sandplatzsaison sind andere. Neben Nadal ist Zverev der herausragende Spieler in diesem Frühjahr, vor seinen Titeln in München und Madrid erreichte er in seiner Wahlheimat Monaco das Halbfinale. Nach der Dauerbelastung mit 14 Spielen in 19 Tagen gönnt sich Zverev in der kommenden Woche eine Pause und geht beim zweiten Grand Slam der Saison ausgeruht und mit viel Selbstvertrauen an den Start. Außerdem ist Zverev mittlerweile ein anderer Spieler als bei seinem bitteren Drittrunden-Aus bei den Australian Open in Melbourne im Januar. Die körperliche Entwicklung des Zwei-Meter-Mannes ist unübersehbar, auch spielerisch hat Zverev weitere Fortschritte gemacht. Seine druckvollen und präzisen Grundschläge mixt Zverev dank seiner Übersicht immer häufiger mit Stops und klugen Netzangriffen, taktisch ist er somit zumindest auf Sand für (fast) jeden Gegner gerüstet. Nur Nadal bleibt (noch) unbezwingbar, anders als beim Davis Cup Anfang April war Zverev diesmal jedoch nicht chancenlos. Zverev bringt Nadal an Rand der Verzweiflung Zverev erwischte gegen den Favoriten einen guten Start und nahm dem Spanier gleich das erste Aufschlagspiel ab - verlor aber dann komplett den Faden und den ersten Satz sang- und klanglos mit 1:6. Danach allerdings zeigte Zverev starkes Tennis und ließ Nadal phasenweise verzweifeln: Der Spanier war sichtlich konsterniert und verlor ein ums andere Mal die Fassung. Im dritten Satz führte Zverev erneut schnell mit einem Break Vorsprung, ehe das Spiel beim Stand von 3:2 für Zverev wegen Regens insgesamt rund eine Stunde unterbrochen wurde. Nadal nutzte die Pause besser, Zverev gewann kein einziges Spiel mehr und verlor letztendlich das Match.
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Kerber-Bezwingerin gewinnt Finale von Rom (So, 20 Mai 2018)
Die Ukrainerin Jelena Switolina (23) hat ihren Titel beim WTA-Turnier in Rom erfolgreich verteidigt. Im Finale setzte sie sich gegen die Weltranglistenerste Simona Halep aus Rumänien 6:0, 6:4 durch und feierte ihren dritten Turniersieg in dieser Saison. Im Viertelfinale hatte Switolina Angelique Kerber geschlagen, es war ihr sechster Sieg nacheinander gegen die deutsche Nummer zwei aus Kiel. Halep wirkte angeschlagen und ließ sich im zweiten Satz behandeln. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie das Endspiel von Rom gegen Switolina verloren, wenig später aber die Revanche im Viertelfinale der French Open für sich entschieden. Weiter ist Switolina bei den vier Grand-Slam-Turnieren bislang nicht gekommen, in Paris (ab 27. Mai) nimmt die neue Weltranglistenvierte den nächsten Anlauf auf einen der größten Titel. Für den Turniersieg im Foro Italico, dem zwölften ihrer Karriere, kassierte Switolina 507.100 Euro. Halep darf sich mit 253.425 Euro trösten und bleibt vor der Dänin Caroline Wozniacki an der Spitze der Weltrangliste.
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Zverev macht Traumfinale mit Nadal perfekt (Sa, 19 Mai 2018)
Titelverteidiger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Rom das Traumfinale gegen Rekordsieger Rafael Nadal perfekt gemacht. Dank des hart erkämpften 7:6 (15:13), 7:5 gegen den Kroaten Marin Cilic zog der Weltranglistendritte in das Endspiel am Sonntag gegen den spanischen Sandplatzkönig ein. Nadal hatte sich zuvor im Duell der beiden ehemaligen Weltranglistenersten gegen Novak Djokovic (Serbien) mit 7:6 (7:4), 6:3 durchgesetzt. Für den 21 Jahre alte Zverev war der Halbfinal-Erfolg beim mit 5,44 Millionen Euro dotierten Sandplatzturnier bereits der 13. Sieg in Folge. Nadal hat die Chance, bei seiner zehnten Finalteilnahme seinen achten Erfolg in Rom zu feiern. In den bisherigen vier Duellen gegen den Spanier hat Zverev allerdings noch nie gewinnen können. "Die letzten Wochen sind ein wahnsinniges Erlebnis. Gegen Rafael Nadal auf Sand ist es natürlich nicht einfach, aber ich werde mein Bestes geben", sagte Zverev bei Sky. Erster Satz wird zur Nervenprobe Auf der Anlage des Foro Italica schenkten sich Zverev und die Nummer fünf der Weltrangliste nichts. Zverev benötigte trotz einer zwischenzeitlichen 4:0-Führung im Tiebreak jedoch starke Nerven, um nach 1:14 Stunden seinen vierten Satzball zu verwandeln. Eine Behandlungspause an seiner rechten Schulter warf Zverev vor Beginn des zweiten Durchgangs zunächst zurück, anschließend schaffte er gegen Cilic aber noch zwei Breaks.   Der 16-malige Grand-Slam-Sieger Nadal hatte sich gegen Djokovic trotz des zwischenzeitlichen Stands von 5:2 im ersten Satz erst im Tiebreak durchgesetzt. Im zweiten Durchgang machte es der Spanier dank zweier Breaks weniger spannend.  Nadal kann Federer ablösen Nur mit einem Sieg in der "ewigen Stadt" erobert Nadal die Spitzenposition in der Weltrangliste zurück, die er vor Wochenfrist an den Schweizer Roger Federer verloren hatte. Finalgegner Zverev ist auf dem Weg Richtung French Open (ab 27. Mai) jedoch in Topform: Nach dem Halbfinale in seiner Wahlheimat Monte Carlo gewann er in München und Madrid und nun auch seine bisher vier absolvierten Matches in Rom. 
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