TENNIS - NEWS AUS ALLER WELT

Tennis

Vor Kroos' Augen: Federer wahrt Halbfinal-Chance (Mi, 14 Nov 2018)
Rekordsieger Roger Federer hat seine Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde des ATP-Saisonfinals gewahrt. Zwei Tage nach dem Fehlstart ins Turnier der besten acht Spieler des Jahres präsentierte sich der Schweizer deutlich verbessert. Das 6:2, 6:3 gegen den Österreicher Dominic Thiem freute auch Edelfan Toni Kroos, der seine Auszeit von der Fußball-Nationalmannschaft zu einem Ausflug nach London nutzte. Federer kämpft ums Halbfinale Die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fällt damit erst am letzten Gruppenspieltag am Donnerstag. Federer trifft dann auf den bisher souveränen Wimbledonfinalisten Kevin Anderson. Der Turnierdebütant aus Südafrika deklassierte Kei Nishikori (Japan) in nur 64 Minuten mit 6:0, 6:1 und freute sich "über eine der besten Leistungen" seiner Karriere. Alle vier Spieler besitzen noch Chancen auf die Endrunde, Anderson ist sein Platz unter den besten Vier jedoch nur noch theoretisch zu nehmen. "Ich glaube, ich musste mir vor Augen führen, was wir hier machen wollen: gut Tennis spielen", sagte Federer, der sein Auftaktmatch gegen Nishikori in zwei Sätzen verloren hatte, bei Sky: "Ich glaube, es war eher der Kopf. Ich bin glücklich, dass ich eine Reaktion auf das erste Match gezeigt habe." Zverev gegen Djokovic gefordert Am Mittwoch (ab 15 Uhr im LIVETICKER) bestreitet Alexander Zverev in der Guga-Kuerten-Gruppe sein zweites Match. Nach dem Auftaktsieg gegen den Kroaten Marin Cilic bekommt es der gebürtige Hamburger mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) zu tun. Die Fans in der Londoner Arena hoffen auf ein Spektakel, denn bisher haben die Leistungen der Top-Spieler kurz vor ihrem verdienten Urlaub zu wünschen übrig gelassen. Federer steigert sich deutlich Immerhin steigerte sich Publikumsliebling Federer im Vergleich zur Niederlage gegen Nishikori deutlich. Zum Gesamtbild gehört jedoch auch Thiems Auftritt. 34 vermeidbare Fehler unterliefen dem 25-Jährigen, der zum dritten Mal in London am Start ist.Nach der zweiten schwachen Vorstellung scheint der Sprung ins Halbfinale für Thiem nur noch rechnerisch möglich zu sein. Federer (37) darf derweil sogar wieder auf den Gruppensieg und darüber hinaus auf seinen 100. Titel auf der ATP-Tour hoffen. Federer will Revanche gegen Anderson Die Revanche für die bittere Niederlage im Viertelfinale von Wimbledon, als er gegen Anderson einen 2:0-Satzvorsprung noch verspielte, wird aber alles andere als einfach. Anderson ist neben Djokovic bislang der einzige Spieler in London, der auf ganzer Linie überzeugt hat. "Aus meiner Sicht habe ich das ganze Match fantastisch gespielt", sagte Anderson, der auch bei seinen beiden Turniersiegen 2018 in New York und Wien gegen Nishikori gewonnen hatte. Der Japaner, der für den verletzten Juan Martin del Potro ins Feld gerückt war, fand keine Erklärung für seinen Auftritt. "Es war heute einfach nicht mein Tag", sagte er: "Ich muss versuchen, das Match zu vergessen und auf das nächste schauen." Was ihm Mut machen dürfte: Auch Dominic Thiem ist derzeit weit von seiner Bestform entfernt.
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ATP Finals: Zverev fordert den Dominator heraus (Wed, 14 Nov 2018)
Bei den ATP Finals in London kämpfen die acht besten Tennisprofis des Jahres um den letzten großen Titel der Saison. Nachdem Deutschlands Hoffnungsträger Alexander Zverev mit einem Sieg gegen Marin Cilic in das Saisonfinale gestartet ist, trifft der Hamburger im zweiten Duell am Mittwoch auf niemand Geringeres als den Weltranglistenersten Novak Djokovic (ab 15 Uhr im LIVETICKER). Der Serbe ist spätestens seit der verletzungsbedingten Absage von Rafael Nadal der klare Turnierfavorit und demonstrierte in der ersten Partie gegen den US-Amerikaner John Isner direkt sein Können, indem ihm gleich drei Breaks gegen den Aufschlagriesen gelangen. Am Abend treffen dann noch Cilic und Isner aufeinander, die nach ihren Niederlagen zum Auftakt beide unter Druck stehen. Federer und Thiem unter Druck Roger Federer hat derweil am Dienstag ein frühzeitiges Aus abgewendet. Vor den Augen von Nationalspieler Toni Kroos setzte sich der Rekord-Grand-Slam-Sieger mit 6:2, 6:3 gegen den Österreicher Dominic Thiem durch. Die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fällt damit erst am letzten Gruppenspieltag am Donnerstag. Federer trifft dann auf den bisher souveränen Wimbledonfinalisten Kevin Anderson, der Kei Nishikori (Japan) in nur 64 Minuten mit 6:0, 6:1 vom Court schoss. Der Weltranglisten-Fünfte Zverev kann bei seiner zweiten Finals-Teilnahme als dritter Deutscher nach Boris Becker (3 Mal) und Michael Stich das Jahresfinale zu seinen Gunsten entscheiden. Der letzte deutsche Sieg datiert aus dem Jahr 1995, als Becker gewann. Die Partien der ATP Finals in London: Guga-Kuerten-Gruppe Novak Djokovic (Serbien) - Alexander Zverev (Deutschland) - ab 15 Uhr im LIVETICKER Marin Cilic (Kroatien) - John Isner (USA) - ab 21 Uhr im LIVETICKER So können sie die ATP Finals LIVE verfolgen: TV: Sky Stream: Sky Go Liveticker: SPORT1.de
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Tennis-Beauties im Urlaub: Genie glänzt als Badenixe (Tue, 13 Nov 2018)
Die Urlaubsbilder der Tennis-Beauties zum Durchklicken Die Tennissaison der Damen ist so gut wie zu Ende. Bevor die Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen, genießen die Schönheiten der Tenniswelt ihre wohlverdienten freien Tage.  So trägt Dominika Cibulkova auch abseits des Centre Court in Wimbledon gerne weiß, Stan Wawrinkas Freundin Donna Vekic genießt ihre Zeit am Meer und andere wie Elina Svitolina verbringen viel Zeit in der Heimat. Auch Eugenie Bouchard bleibt in ihrer Wahlheimat, schließlich gibt es auch dort einen herrlichen Strand zur Erholung. SPORT1 präsentiert die Urlaubsbilder der Tennis-Beauties.
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Überraschung! Deutscher Ex-Profi wird Kerbers Coach (Tue, 13 Nov 2018)
Im tropischen Paradies der Malediven tankt Angelique Kerber derzeit neue Kräfte. Die Wimbledonsiegerin aus Kiel taucht im kristallklaren Meer - und stellt nebenbei die Weichen für ihre Zukunft auf der Tennistour. Wie Kerbers Management am Dienstagabend auf SID-Anfrage bestätigte, hat die Weltranglistenzweite Ex-Profi Rainer Schüttler als neuen Trainer verpflichtet. Der einstige Finalist der Australian Open und die deutsche Nummer eins werden demnach Ende November die Vorbereitung auf die kommende Saison aufnehmen. Schüttler schwärmt von Kerber "Angelique hat in den letzten Jahren schon mehrfach unter Beweis gestellt, was sie für ein Champion ist", sagte Schüttler: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in dieser spannenden Phase ihrer Karriere. Für mich steht außer Frage, dass sie mit ihrem Talent noch viel erreichen kann." Die 30-Jährige hatte sich vor dem WTA-Saisonfinale in Singapur im Oktober überraschend von ihrem belgischen Trainer Wim Fissette getrennt. "Unterschiedliche Auffassungen über die Zukunftsplanung" waren der offizielle Grund für das abrupte Ende der Partnerschaft.  Den Saisonauftakt wird Kerber wie im vergangenen Jahr beim Hopman Cup in Perth an der Seite von Alexander Zverev absolvieren. Danach stehen im Januar das Vorbereitungsturnier in Sydney und die Australian Open in Melbourne auf dem Programm. Schüttler mit wenig Erfahrung als Proficoach Der 42-jährige Schüttler, einst Nummer fünf der Welt, besitzt als Proficoach nur wenig Erfahrung, im vergangenen Jahr begleitete er kurzzeitig den ehemaligen Top-10-Spieler Janko Tipsarevic aus Serbien auf der Tour. Gemeinsam mit dem früheren Davis-Cup-Spieler Alexander Waske leitete er jahrelang eine Tennisakademie in Offenbach, auf der Rosenhöhe hatte auch Kerber einst trainiert. Der Olympiazweite im Doppel von Athen 2004 (mit Nicolas Kiefer) und viermalige Turniersieger auf der ATP-Tour ist mit der Serbin Jovana verheiratet, im Februar 2017 kam ihr Sohn Noah auf die Welt. Die Familie lebt am Zürichsee in der Schweiz, wo Schüttler in Genf als Turnierdirektor fungiert. Seinen größten Erfolg feierte Schüttler im Jahr 2003, als er überraschend das Finale von Melbourne erreichte, dort jedoch gegen Andre Agassi chancenlos war. 2008 stand er im Halbfinale von Wimbledon und beendete vier Jahre später seine Karriere. Kerber mit Fissette zurück in die Weltspitze Kerber hatte sich mit Fissette nach einem verkorksten Jahr 2017 zurück in die Weltspitze gekämpft. Schon bei den Australian Open zu Beginn der Saison spielte sie sich ins Halbfinale. Den Höhepunkt der Saison erreichte sie im Juli in Wimbledon, als sie sich mit dem Finalsieg über die 23-malige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams einen Kindheitstraum erfüllte. Beim WTA-Finale in Singapur schied sie mit einem Sieg in der Vorrunde aus. Begleitet wurde sie dabei von ihrem Trainingspartner Andre Wiesler. Nach den Grand-Slam-Titeln in Wimbledon, Melbourne und New York (jeweils 2016) hat Kerber die French Open als großes Ziel ins Visier genommen. Beim Höhepunkt der Sandplatzsaison erreichte sie in diesem Jahr das Viertelfinale und egalisierte damit ihr bislang bestes Ergebnis auf der ungeliebten roten Asche aus dem Jahr 2012.
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Davis-Cup-Finale: Kroatien in Bestbesetzung (Tue, 13 Nov 2018)
Kroatien kann im Finale des Davis Cup in Frankreich auf seine beiden Topspieler Marin Cilic (Weltrangliste: 7.) und Borna Coric (12.) bauen. Teamchef Zeljko Krajan nominierte das Duo neben Ersatzmann Ivan Dodig sowie den beiden Doppelspezialisten Mate Pavic und Franko Skugor für das Endspiel vom 23. bis 25. November in Lille. Bei Gastgeber Frankreich hatte derweil Spitzenspieler Richard Gasquet, als Nummer 26 der Welt bestplatzierter Franzose im Ranking, seine Teilnahme zuletzt ohne Angabe von Gründen abgesagt. Auch Gael Monfils (Nr. 29) wurde nicht nominiert. Stattdessen setzt Kapitän Yannick Noah auf Lucas Pouille (32.), Jeremy Chardy (42.), den lange verletzten Jo-Wilfried Tsonga (261.) sowie sein Spitzendoppel Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert.
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ATP Finals: Ronaldo patzt bei Tennis-Parade (Tue, 13 Nov 2018)
Cristiano Ronaldo hat bei den Zuschauern der ATP Finals in London unfreiwillig für Lacher gesorgt. Der Star von Juventus Turin schaute sich gerade mit Freundin Georgina Rodriguez und Sohn Cristiano Ronaldo Jr. die Partie zwischen Novak Djokovic und John Isner an, als ein Querschläger in Richtung des Juventus-Stürmers flog. Der 33-Jährige reagierte schnell, wollte seine Freundin vor dem herannahenden Ball beschützen. Doch die Aktion wurde zur unfreiwilligen Lachnummer. Ronaldo visierte den Ball mit seinen Augen an, machte sich zum Fangen bereit und streckte den Arm aus - doch festhalten konnte er den Tennisball nicht.  Der Ball fiel dem Torjäger aus der Hand und von dort auf den Kopf seiner Freundin. Georgina wie auch Ronaldo nahmen das kleine Missgeschick mit Humor. 
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Zverev fordert vor Djokovic-Kracher: "Mehr Show" (Tue, 13 Nov 2018)
Alexander Zverev liebt den Lärm in London. Wenn die Zuschauer das "Fan Meter" in die Höhe treiben, der Bass bei den Seitenwechseln wummert und Asse zischend nachhallen, ist er in seinem Element. "Mich stört das überhaupt nicht, ich mag so was", sagte Zverev: "Ich finde, mehr Turniere sollten auch abseits vom Tennis etwas bieten." Die Stimmung in der gigantischen o2-Arena gibt Zverev die Energie, die er in seinem zweiten Gruppenmatch am Mittwoch (ab 15 Uhr im LIVETICKER) dringend braucht. Nach dem hart erarbeiteten Auftaktsieg gegen den Kroaten Marin Cilic (7:6, 7:6) wartet Novak Djokovic und damit der unumstrittene Top-Favorit des Saisonfinals. Der Weltranglistenerste aus Serbien, der die zweite Jahreshälfte nicht nur bei den Grand Slams in Wimbledon und New York fast nach Belieben dominiert hat, bewies auch in London seine derzeitige Ausnahmestellung. Dem Aufschlagriesen John Isner (USA) raubte Djokovic beim 6:4, 6:3 spielend leicht dessen stärkste Waffe, sein Selbstvertrauen könnte vor dem Duell mit Zverev kaum größer sein. Lehrstunde für Zverev in Shanghai "Ich bin nicht allzu erschöpft. Ich fühle mich fit, physisch und mental", sagte Djokovic. Für Zverev ist die letzte Turnierwoche des Jahres dagegen in allen Belangen eine Herausforderung, gegen Cilic absolvierte er sein 73. Match der Saison (55 Siege, 18 Niederlagen). Doch er unterstrich nach einem schwachen Start, was er vor dem Turnier angekündigt hatte: "Ich bin bereit, an meine Grenzen zu gehen." Um Djokovic in dessen derzeitiger Form zu bezwingen, muss er die eigenen Grenzen jedoch nicht nur ausloten, sondern verschieben. Das war ihm vor genau einem Monat im Halbfinale des Masters von Shanghai nicht gelungen, damals bekam er beim 2:6, 1:6 eine Lehrstunde erteilt. In London erwartet Djokovic allerdings einen anderen Gegner. "In Shanghai war er nicht auf seinem Top-Level", sagte der 31-Jährige: "Es könnte ein großartiges Match werden." Immerhin kennt Zverev das Gefühl, Djokovic zu bezwingen. Seinen ersten großen Titel gewann er 2017 in Rom durch einen Finalsieg über den Serben, den damals Selbstzweifel und Ellbogenprobleme plagten. Die Sinnkrise und die Verletzung sind ausgestanden, der sechste Titel beim Abschlussturnier der Saisonbesten, mit dem er Roger Federers Bestmarke egalisieren würde, in Sicht. Mit weniger will sich Djokovic nicht zufrieden geben. Court sorgt für Irritationen Für den 21-jährigen Zverev, in London mit Abstand der jüngste Spieler, wäre dagegen bereits der Einzug in die K.o.-Runde ein Erfolg. Bei seinem Debüt 2017 reichte ein Sieg in der Gruppenphase nicht für das Halbfinale, diesmal besitzt er zwei Chancen, um weiterzukommen. Selbst bei einer Niederlage gegen Djokovic hätte es Zverev am Freitag gegen Isner noch selbst in der Hand. Spätestens dann hat er sich auch an den blauen Untergrund in der riesigen Arena gewöhnt. Noch fremdelt er ein wenig mit dem seiner Meinung nach "sehr schnellen" Court. "Der Platz ist ziemlich komisch. Er ist ganz anders als bei anderen Turnieren", sagte Zverev. So wie auch die Stimmung in der 17.800 Zuschauer fassenden Halle. Doch die liebt Zverev, sie soll ihn zur Überraschung gegen Djokovic tragen.
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Wutausbruch weckt Zverev - nun wartet der Dominator (Mon, 12 Nov 2018)
Nach 13 Minuten flog der Schläger, nach einer halben Stunde zuckte Alexander Zverev ratlos mit den Schultern - doch am Ende der Zitterpartie in London war seine Welt völlig in Ordnung. Durch das hart erkämpfte 7:6 (7:5), 7:6 (7:1) im Auftaktmatch gegen den Kroaten Marin Cilic darf Zverev mehr denn je auf den Einzug in die K.o.-Runde des ATP-Saisonfinals hoffen. Auch wenn in der Gruppenphase noch hohe Hürden auf den Hamburger warten. "Ich wusste, dass ein Sieg sehr wichtig ist für den weiteren Verlauf der Vorrunde. Daher wusste ich auch, dass ich mich zurückkämpfen muss, egal wie es steht", sagte Zverev, der in beiden Sätzen mit Break zurücklag: "Gegen Marin darf man nicht mit einem Satz in Rückstand geraten. Ich bin glücklich darüber, wie ich gespielt habe." Djokovic besiegt Aufschlagriese Isner Nach dem Zweisatzsieg konnte Zverev sich am Abend entspannt den 6:4, 6:3-Sieg des Weltranglistenersten Novak Djokovic über den amerikanischen Aufschlagriesen John Isner anschauen. Am Mittwoch trifft Zverev auf den Top-Favoriten aus Serbien, der bei den letzten 23 Partien auf der ATP-Tour nur eine Niederlage kassierte. Zum Abschluss der Vorrunde am Freitag trifft der Deutsche auf Isner. Für beide Begegnungen ließ sich Zverev noch genügend Steigerungspotenzial. Zverev zu Beginn Nervosität anzumerken Besonders zu Beginn war dem mit 21 Jahren jüngsten Spieler in der Londoner o2-Arena die Nervosität deutlich anzumerken. Dabei hatte Zverev bereits im vergangenen Jahr sein Debüt beim Turnier der acht Saisonbesten gegeben. Bis zum 3:5 in Durchgang Nummer eins funktionierte jedoch nicht viel beim Weltranglistenfünften, erst die gütige Mithilfe seines Gegners ebnete ihm den Weg ins Match. Immerhin: Von den Schulterproblemen, die Zverev zuletzt in Paris vor allem beim zweiten Aufschlag behindert hatten, war kaum etwas zu sehen. Zudem verlor er trotz des ein oder anderen emotionalen Ausbruchs nie den Glauben an den Sieg. Dazu gab es auch keinen Anlass. Von den sechs Aufeinandertreffen zuvor mit Cilic (30) hatte Zverev fünf für sich entschieden, darunter auch das Duell in London im vergangenen Jahr. Federer droht nach Niederlage Aus Damals war er dennoch in der Vorrunde ausgeschieden, ein Szenario, das in diesem Jahr Roger Federer droht. Der Rekordsieger aus der Schweiz, Zverevs Kindheitsidol, muss nach dem 6:7 (4:7), 3:6 gegen den Japaner Kei Nishikori am späten Sonntagabend um den Einzug ins Halbfinale bangen. Zwar hat der 37-Jährige noch zwei Chancen und damit das Weiterkommen selbst in der Hand, der fahrige Auftritt gab seinen Fans jedoch wenig Anlass zum Optimismus. Zum 16. Mal ist Federer beim Saisonfinale dabei, nur einmal im Jahr 2008 scheiterte er in der Gruppenphase. Wie vor zehn Jahren unterlag er auch 2007 (Turniersieg) und 2013 (Halbfinale) in seinem ersten Gruppenspiel, rein statistisch gesehen ist alles möglich. Doch viel zu selten blitzten die Klasse und die Routine des 20-maligen Grand-Slam-Siegers auf. Verärgert drosch Federer einen Ball auf den Oberrang und kassierte dafür eine Verwarnung. Zverev hält Emotionen unter Kontrolle Zverev hielt nach dem verkorksten Start seine Emotionen dagegen zumeist unter Kontrolle, selbst als er im zweiten Satz mit einem Break in Rückstand geriet. Erneut half ihm Cilic mit einfachen Fehlern, insgesamt unterliefen ihm 46. Nervenstark nutzte Zverev die Vorlage und verwandelte nach 2:06 Stunden seinen zweiten Matchball.
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