TENNIS - NEWS AUS ALLER WELT

Tennis

Wimbledon: Kerber an Nummer fünf gesetzt (Mi, 26 Jun 2019)
Deutschlands Tennis-Ass Angelique Kerber geht die angestrebte Titelverteidigung beim Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon (1. bis 14. Juli) als Nummer fünf der Setzliste an. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Ranking des Turnierveranstalters hervor. Julia Görges, im Vorjahr im Halbfinale, folgt auf Position 18. An der Spitze steht French-Open-Siegerin Ashleigh Barty (Australien). Nur Zverev bei den Männern gesetzt Bei den Männern geht Alexander Zverev als einziger gesetzter Deutscher auf Rang sechs ins Rennen. Der Hamburger steht damit eine Position tiefer als in der Weltrangliste, weil Vorjahres-Finalist Kevin Anderson als Vierter einsortiert wird. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Rekordchampion Roger Federer folgt hinter Titelverteidiger Novak Djokovic auf Rang zwei und damit anders als in der Weltrangliste direkt vor seinem Dauerrivalen Rafael Nadal. Im Gegensatz zu den drei weiteren Grand-Slam-Events in Paris, Melbourne und New York orientieren sich die Turnierveranstalter in Wimbledon bei der Setzliste nicht allein an der Weltrangliste, sondern behalten sich Änderungen vor. Bei den Männern geschieht dies nach einer festen Formel unter Berücksichtigung der letzten Ergebnisse auf Rasen, bei den Frauen nach Ermessen der Turnierdirektion.
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Bouchard bewirbt sich als Catwoman (Wed, 26 Jun 2019)
Die Karriere von Eugenie Bouchard zum Durchklicken Eugenie Bouchard gehörte einst zu den besten zehn Tennis-Spielerinnen der Welt. In den vergangenen Jahren machte sie aber öfter durch Aktionen abseits des Platzes Schlagzeilen. Die schöne Kanadierin sorgte mit Dates für Aufsehen und zeigt sich gerne in den sozialen Medien - sportlich läuft es auch aufgrund von Verletzungsproblemen nur noch selten rund. SPORT1 zeigt Genies Karriere in Bildern - auf und abseits des Courts.
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Nach Sieg in Wimbledon-Quali: Lisicki gibt Interview unter Tränen (Wed, 26 Jun 2019)
Starker Auftritt von Sabine Lisicki in der ersten Runde der Wimbledon-Qualifikation! Die von den Wimbledon-Verantwortlichen mit einer Wildcard ausgestatteten Berlinerin bezwang die an Nummer 27 gesetzte Ungarin Timea Babos mit 6:3, 3:6, 6:3. Dabei gelangen Lisicki stolze 21 Asse und 60 Gewinnschläge, weshalb auch die 31 unerzwungenen Fehler zu verschmerzen waren. Lisicki wird nach Wimbledon-Match emotional In einem Interview unmittelbar nach dem Match wurde die 29-Jährige, die aktuell nur auf Platz 287 der Weltrangliste steht, dann emotional. "Wimbledon hat so einen speziellen Platz in meinem Herzen. Hier habe ich die unglaublichsten Erinnerungen. Ich liebe es, Unterstützung zu haben", sagte Lisicki mit tränenerstickter Stimme, deren Hände laut der Interviewerin zitterten. Die ehemalige Wimbledon-Finalistin Lisicki hat eine schwierige Zeit hinter sich mit einigen schweren Verletzungen und zahlreichen Niederlagen in den vergangenen zwölf Monaten bei dem Versuch, ihre alte Form wieder zu finden. Lisicki: "Habe mit del Potro geschrieben" Einer, der sich mit schweren Verletzungen auskennt, ist ATP-Profi Juan Martin del Potro. Der Argentinier bangt aktuell nach einem erneuten Kniescheibenbruch um die Fortsetzung seiner Karriere. Auf der Pressekonferenz verriet Lisicki, dass sie vor ihrem Match mit del Potro noch geschrieben hat. "Wir haben gesagt: 'Das ist unser Weg.' Ich war so traurig, ich wusste nicht, was passiert war. Ich habe nur Bilder online gesehen, dass er operiert worden war." Lisicki muss drei Runden gewinnen, um ins Wimbledon-Hauptfeld zu kommen. Ihr Zweitrundenmatch findet voraussichtlich am späten Mittwochnachmittag statt. Dann trifft sie auf die Inderin Ankita Raina.
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Kerber folgt Friedsam ins Achtelfinale - Petkovic raus (Tue, 25 Jun 2019)
Wimbledonsiegerin Angelique Kerber und Anna-Lena-Friedsam haben bei ihren Generalproben für das Londoner Grand-Slam-Turnier beim WTA-Turnier in Eastbourne das Achtelfinale erreicht. Für die frühere Top-10-Spielerin Andrea Petkovic dagegen kam in der zweiten Runde das Aus. Kerber setzte sich zum Auftakt des letzten Formtests vor ihrer Titelverteidigung in Wimbledon nach einem Erstrunden-Freilos gegen die frühere US-Open-Siegerinnen Samantha Stosur (Australien) mit 6:4, 6:4 durch. In der Runde der besten 16 trifft die 31-Jährige, die am vergangenen Wochenende auf Mallorca bis ins Halbfinale gekommen war, auf die Schwedin Rebecca Peterson.  Friedsam muss gegen Bertens ran Auch Friedsam bot im südenglischen Seebad eine starke Leistung. Die 25-Jährige bezwang die an Nummer 16 gesetzte Estin Anett Kontaveit 6:3, 6:4 und fordert nun die niederländische Weltranglistenvierte Kiki Bertens heraus. Keine weitere Spielpraxis bis Wimbledon kann Petkovic mehr sammeln. Die Hessin, die auf Mallorca schon in der ersten Runde gescheitert war, musste sich der früheren Weltranglistenersten Caroline Wozniacki aus Dänemark mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Görges erkrankt Fed-Cup-Spielerin Julia Görges hatte ihre ursprüngliche geplante Teilnahme am mit rund einer Million Dollar dotierten Rasenturnier zu Wochenbeginn abgesagt. Die Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 musste nach ihrer Endspielniederlage beim WTA-Turnier in Birmingham wegen einer Magen-Darm-Erkrankung ihre Meldung zurückziehen.
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Lisickis Absturz - und wie sie um ihre Rückkehr kämpft (Mon, 24 Jun 2019)
Es war der 6. Juli 2013, als Sabine Lisicki im Wimbledon-Finale stand und das deutsche Tennis quasi im Alleingang wiederbelebt hatte. So lang hatte man sich nach einer zweiten Steffi Graf gesehnt - und Lisicki schien alles mitzubringen, was es im modernen Damen-Tennis brauchte, um ein Star zu werden: Kraftvolle Schläge, einen super Aufschlag und die nötige Ausstrahlung, um Tennis-Fans in ihren Bann zu ziehen. Vor allem die Engländer liebten die Berlinerin und tauften sie auch aufgrund ihrer ähnlich kraftvollen Schläge wie Boris Becker "Bum-Bum-Bine". Zuvor hatte sie im Achtelfinale sensationell die damalige Weltranglistenerste Serena Williams aus dem Turnier geworfen. Lisicki: "Centre Court mein Wohnzimmer" Mit dem Aus der Topfavoritin schien der Weg für Lisicki frei zu sein, die nach dem Coup forsch verkündete: "Der Centre Court ist jetzt wirklich mein Wohnzimmer." Das Interesse in Deutschland stieg so sehr an, dass sich die ARD sogar kurzfristig um die Ausstrahlung des Endspiels bemühte. Im Finale wurde Lisicki - wie viele Debüt-Finalistinnen vor ihr - von ihren Nerven übermannt und konnte nicht ihr bestes Tennis zeigen. Bereits während der Partie vergoß Lisicki bittere Tränen. Am Ende stand eine 1:6, 4:6-Niederlage gegen die Französin Marion Bartoli. Doch alle Tennis-Experten waren sich einig: Lisicki, die bei ihren drei Anläufen in Wimbledon zuvor stets mindestens das Viertelfinale erreicht hatte, würde die Trophäe eines Tages nach oben stemmen.  Damals ahnte keiner, dass es der Beginn eines jahrelangen Absturzes sein sollte. Erster Sieg 2019 auf Mallorca Sprung zurück in die Gegenwart: Knapp sechs Jahre später ist Lisicki von einem Wimbledon-Sieg so weit weg wie nie zuvor. Ihren letzten Sieg in einem Grand-Slam-Hauptfeld gab es in der zweiten Runde von Wimbledon 2016 zu sehen. Inzwischen steht die 29-Jährige gerade noch unter den Top-300 der Weltrangliste und schrieb Mitte Juni Schlagzeilen, weil sie endlich ihr erstes Match 2019 auf der WTA-Tour gewonnen hatte - es handelte sich um die erste Qualifikations-Runde auf Mallorca. Immer öfter werden Fragen laut, warum Lisicki sich all das Training noch antut, um dann doch gegen Spielerinnen zu verlieren, die sie früher in 40 Minuten vom Platz geschossen hätte. "Die Leidenschaft ist da. Und solange die vorhanden ist, werde ich weiterkämpfen", sagte Lisicki auf SPORT1-Nachfrage.  Viele Gründe für den Absturz Die Gründe für den Absturz sind vielschichtig. Anfangs schienen Lisicki die gestiegenen Erwartungen Probleme zu bereiten, einige warfen ihr zudem vor, dass sie nach dem Finale zu oft auf roten Teppichen und zu wenig auf Trainingsplätzen anzutreffen gewesen wäre. Hier hielten sich auch hartnäckig Gerüchte, dass es deshalb zur Trennung von Trainer Wim Fissette gekommen war. Der Belgier, der Lisicki ins Wimbledon-Finale geführt hatte, soll seinen Spielerinnen enorm viel abverlangen. Als Lisicki mit dem Achtelfinale bei den US Open 2015 wieder langsam in die Spur fand, kam es wenige Monate später zur unschönen Trennung von Oliver Pocher, die ihr "viel Kraft" raubte. Als sie dies verdaut hatte, setzten sie Verletzungsprobleme am Knie und der Schulter außer Gefecht. Lisicki kämpft gegen Rückschläge Seit etwa einem Jahr ist Lisicki nun wieder schmerzfrei - doch der Weg zurück erweist sich als enorm schwer. Niederlage um Niederlage muss sie einstecken und auch die Abstecher auf die ITF-Tour tragen nur wenig zu gesteigertem Selbstbewusstsein bei. Lisicki weiß aber, dass sie Geduld braucht: "Jeder hat nach einer längeren Zeit mehr Probleme, zurückzukommen. Nicht umsonst sagt man im Sport: Du brauchst die doppelte Zeit, die du draußen warst, um wieder an dein altes Top-Niveau anzuknüpfen." Ihr größtes Problem: Aufgrund des niedrigen Rankings weiß sie oft nicht, in welches WTA-Turnier sie als Qualifikantin noch hineinrutscht. Eine vernünftige Planung ist so kaum möglich. Die Liebe zum Tennis ist es ihr aber wert, dass sie aktuell so gut wie jede Woche ins Minus geht. Wildcard für Wimbledon-Qualifikation Doch so niederschmetternd die eine oder andere Niederlage zuletzt auch sein mochte, Lisicki gibt die Hoffnung nicht auf. Auf die Frage, was ihr zu früh fehlt, antwortet sie lächelnd: "Ein Sieg. Ein Punkt hier und da. Wenn du am Gewinnen bist, sitzen enge Bälle dann automatisch wieder." Auch Barbara Rittner (Head of Womens Tennis im deutschen Verband) ist überzeugt davon, dass Lisicki gar nicht so weit weg ist, wie die Ergebnisse den Anschein machen: "Sabine fehlen einfach die Matches. Damit hat sie auch nicht die Routine in engen Situationen. Es sind die Kleinigkeiten, die entscheiden. Aber sie hat das Tennisspielen ganz sicher nicht verlernt." Umstellen will Lisicki ihr Spiel nicht mehr, weshalb ihr Vater Richard sie wieder trainiert. "Back to Basic" nennt sie es. Das soll ihr das nötige Vertrauen und die Sicherheit geben. "Hätte ich die Schläge nicht, wäre es etwas anderes. Aber ich habe die Schläge", wiederholt sie geradezu mantraartig. Das dem noch so ist, kann sie in diesen Tagen unter Beweis stellen, denn die Veranstalter haben Lisicki eine Wildcard für die Wimbledon-Qualifikation gegeben. Und wo könnte der Weg zurück besser beginnen als bei ihrem Lieblingsturnier?
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Zwangsversteigerung: Beckers Trophäen unter dem Hammer (Mon, 24 Jun 2019)
Zahlreiche Trophäen und andere Erinnerungsstücke aus der erfolgreichen Karriere von Deutschlands Tennisidol Boris Becker kommen in einer zweieinhalbwöchigen Zwangsversteigerung unter den Hammer. Die Online-Versteigerung des britischen Auktionshauses Wyles Hardy sollte am Montagabend starten und läuft bis zum 11. Juli, mit dem Erlös soll ein Teil von Beckers Schulden beglichen werden. Insgesamt stehen bei der Auktion 82 Artikel zum Verkauf. Unter anderem können Pokale, darunter eine Replik der Trophäe für einen von Beckers drei Wimbledonsiegen, aber auch Uhren, Medaillen, Tennisschläger, Fotos, benutzte Socken und signierte Schuhe ersteigert werden. Der 51-Jährige hatte während seiner aktiven Karriere 49 Turniere gewonnen, davon sechs Grand Slams. Ein Konkursgericht in London hatte Becker im Juni 2017 wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt. Die Auktion sollte bereits vor einem Jahr stattfinden, wurde jedoch gestoppt.  Becker bereut Zwangsversteigerung Becker hatte zunächst erklärt, als Sport-Attache der Vertretung der Zentralafrikanischen Republik bei der EU in Brüssel diplomatische Immunität zu genießen. Das Außenministerium des afrikanischen Staates widersprach jedoch. Im Dezember 2018 kündigte Becker an, er mache nicht länger einen Diplomatenstatus geltend und machte den Weg für die Zwangsversteigerung frei. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Becker hatte vor der geplanten ersten Auktion gesagt, es gehe "nur darum, mir persönlich wehzutun, weil ich natürlich emotional an den Trophäen hänge. Wenn man den reinen Verkaufswert dieser Gegenstände wie Schläger und Pokale aufrechnet, dann ist das ein Klacks". Laut seinem Insolvenzverwalter Mark Ford habe der erste Auktionsversuch vergangenes Jahr hingegen bereits "sehr erhebliche Gebote angezogen".
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Kranke Görges sagt Eastbourne ab - auch Barty muss passen (Mon, 24 Jun 2019)
Fed-Cup-Spielerin Julia Görges hat wegen einer Magen-Darm-Erkrankung ihren geplanten Start beim WTA-Turnier im englischen Eastbourne zurückgezogen. Das teilten die Organisatoren mit. Die 30-Jährige aus Bad Oldesloe hatte erst am Sonntag in Birmingham das Endspiel gegen die neue Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty 3:6, 5:7 verloren, bereits am Montag war in Eastbourne ihr Erstrundenmatch gegen Lesia Zurenko angesetzt. Die Ukrainerin trifft nun stattdessen auf die Kasachin Sarina Dijas. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Auch French-Open-Siegerin Barty sagte ihre Teilnahme an dem mit knapp einer Million US-Dollar dotierten Rasenturnier im südenglischen Seebad wegen einer Armverletzung ab. "Es ist eine Verletzung, mit der ich klarkommen muss seit ich 16 Jahre alt bin", sagte die Australierin: "Ich denke, für Wimbledon wird es wieder gut sein."  Das Grand-Slam-Turnier in London startet am kommenden Montag. Titelverteidigerin ist Angelique Kerber (Kiel), Görges erreichte im Vorjahr das Halbfinale.
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Baghdatis kündigt Karriereende nach Wimbledon an (Mon, 24 Jun 2019)
Der ehemalige Tennis-Weltranglistenachte Marcos Baghdatis beendet seine Karriere nach Wimbledon. Das gab der 34-Jährige aus Zypern auf seiner Homepage bekannt. Baghdatis hat eine Wildcard für das Turnier bekommen und ist "sehr dankbar" für die Chance, sich "von dem Sport zu verabschieden, den ich so sehr liebe und der seit über 30 Jahren einen so großen Teil meines Lebens ausmacht". "Es war keine leichte Entscheidung. Es war sehr schwer, vor allem körperlich, wieder auf das Niveau zu kommen, das ich angestrebt hatte", schrieb der aktuelle Weltranglisten-138.: "Die letzten zwei Jahre waren sehr schwierig, mit vielen Verletzungen."  DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Baghdatis gewann in seiner Karriere vier Titel auf der ATP-Tour, 2006 stand er im Finale der Australian Open, das er gegen Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer verlor. Im selben Jahr erreichte Baghdatis mit dem Halbfinaleinzug in Wimbledon sein bestes Ergebnis im All England Club.
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