TENNIS - NEWS AUS ALLER WELT

Tennis

Struff locker weiter - Kohlschreiber chancenlos (Mi, 26 Feb 2020)
Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff ist beim ATP-Turnier in Dubai ins Viertelfinale spaziert. Der 29-Jährige gewann in der Runde der letzten 16 gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili mit 6:1, 6:0. Bei der mit 2,9 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung wartet nun der an Nummer zwei gesetzte Grieche Stefanos Tsitsipas. Intuitiv und blitzschnell: Die neue SPORT1-App ist da! JETZT kostenlos herunterladen in Apples App Store (iOS) und im Google Play Store (Android) Der Weltranglisten-34. Struff verwandelte seinen ersten Matchball bereits nach 40 Minuten und konnte sich dabei wie schon beim Auftaktsieg über Wimbledon-Halbfinalist Roberto Bautista Agut auf seinen starken Aufschlag verlassen. Kohlschreiber scheitert an Djokovic Für Philipp Kohlschreiber ist das Turnier hingegen beendet. Der 36-Jährige unterlag am Mittwochnachmittag wie erwartet dem topgesetzten Serben Novak Djokovic mit 3:6, 1:6. Für den Weltranglistenersten war es im 14. Duell der zwölfte Sieg gegen den Augsburger. 
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"Ich sage Goodbye!" Sharapova beendet Karriere (Wed, 26 Feb 2020)
Der Abgang war so, wie man es von Maria Scharapowa erwarten durfte. Auf Hochglanz, im Lifestyle-Magazin Vanity Fair, in ihrer eigenen Kolumne. "Tennis, ich sage goodbye", steht dort in großen Lettern, daneben ein Schwarz-Weiß-Porträt von "La Schara" mit zerzaustem Haar und leicht geöffneten Lippen. Sie habe ihr bisheriges Leben dem Sport gegeben, "und Tennis gab mir ein ganzes Leben zurück". Ein bisschen melodramatisch, ein bisschen theatralisch, Maria Scharapowa weiß, was sie sich und ihrem Image schuldig ist. Tennis sei ihr Fels gewesen, heißt es in der Kolumne, "die Täler waren tief, aber die Aussicht von der Spitze war unglaublich". Sharapova beklagt körperliche Beschwerden Nach 28 Jahren in dem Sport sei die frühere Weltranglistenerste nun aber bereit, "neue Gipfel zu besteigen, mich auf einem anderen Terrain als Wettbewerberin zu beweisen".  Es seien vor allem körperliche Beschwerden, die die Russin 28 Jahre nach ihren ersten Versuchen mit Ball und Schläger zu diesem Schritt bewogen hätten. Immer wieder sei sie mit denselben Situationen konfrontiert worden: "Hast du genug getan? Bist du gut vorbereitet? Du hattest ein paar Tage Auszeit, dein Körper verliert Spannung. Noch ein Stück Pizza? Besser noch eine Trainingseinheit. Das hinterlässt Spuren." Und weil die 32-Jährige eben stets so genau in ihren Körper hineingehorcht hat, habe sie auch diese finalen Signale empfangen. Das entscheidende kam bei den US Open 2019, als sie ihre rechte Schulter betäuben musste, um überhaupt spielen zu können: "Mein Körper ist ein Wrack." Dennoch werde sie die "tägliche Routine vermissen, das Aufstehen im Morgengrauen, meinen linken Schuh vor dem rechten zuzubinden und vor meinem ersten Schlag die Tür zum Platz zu verschließen". Wimbledon-Titel im Alter von 17 Jahren 2004 in Wimbledon war Scharapowas Stern aufgegangen. Als 17-Jährige stürmte sie damals furios zum Titel, entzauberte im Finale Serena Williams (USA). Scharapowa war eine Erscheinung: 1,85 m groß, blond, ausgestattet mit einer krachenden Vorhand und einem donnernden Aufschlag.  DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE "La Schara" wurde zum Superstar, gewann als zehnte und bis heute letzte Spielerin alle vier Major-Turniere. Der letzte Erfolg datiert allerdings aus dem Jahr 2014, als sie ihren zweiten French-Open-Titel holte. Die Meldonium-Affäre 2016 und die damit verbundene Zwangspause schadeten nicht nur ihrem Ruf, sondern auch ihrem Spiel. Scharapowa konnte nie mehr an alte Erfolge anknüpfen. In der Weltrangliste wurde sie zuletzt nur noch auf Position 373 geführt. Nun, da sie ein neues Kapitel aufschlage, wolle sie, dass jeder, der davon träumt, etwas Besonderes zu vollbringen, weiß, "dass Zweifel unvermeidlich sind. Ihr werdet hundertmal scheitern, und die Welt wird euch zusehen. Akzeptiert es. Glaubt an euch. Ich verspreche euch, dass ihr am Ende siegen werdet." Das will sie selbst auch weiterhin tun: "Was immer ich jetzt tue, welchen Berg auch immer ich besteigen werde, ich werde immer pushen. Ich werde immer nach oben klettern. Ich werde immer weiter wachsen." So können Sie die Spiele von Leverkusen und Wolfsburg LIVE verfolgen: Livestream: DAZN Liveticker: SPORT1.de und SPORT1 App
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Murray winkt baldiges Comeback - auch OP im Gespräch (Wed, 26 Feb 2020)
Andy Murrays Leidenszeit könnte schon bald zu Ende sein. Der frühere Weltranglistenerste hat nach seinem Bluterguss am Beckenknochen vor ein paar Tagen das Training wieder aufgenommen. "Ich hatte nicht viel Klarheit darüber, was eigentlich das Problem ist, weil es schwierig zu erklären ist", sagte Murray der BBC. Die vergangenen Monate seien deshalb "unglaublich komplex, herausfordernd und schwierig" gewesen. Murray kam zuletzt im Davis-Cup-Finale im vergangenen November zum Einsatz, seitdem muss er pausieren. Der 32-Jährige glaubt, dass der mangelnde Fortschritt in der Genesung mit seiner Hüft-Operation im Januar 2019 zusammenhängt. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Comeback bei den Miami Open Ende März? "Ich muss in den nächsten Wochen Fortschritte machen, um mich zu testen. Ich muss die Hüfte testen, hoffentlich ist die Reaktion gut", erklärte Murray. "Ich sollte bis Ende nächsten Monats wissen, ob ich spielen kann oder nicht. Aber ich bin jetzt an einem Punkt, wo wir ziemlich genau wissen, was gerade los ist." Reagiert die Hüfte gut auf die erhöhten Anforderungen, könnte Murray bei den Miami Open Ende März zurückkehren. Ist dies nicht der Fall, droht ihm eine weitere Operation. "Ich möchte weiterspielen. Es ist nur die Frage, ob ich das kann oder nicht. Ich will wieder bei den Grand Slams spielen. Das interessiert mich und weckt meine Vorfreude. Das habe ich in den letzten paar Jahren vermisst", sagte der Brite.
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Zverev nimmt Auftakthürde in Acapulco souverän (Wed, 26 Feb 2020)
Alexander Zverev hat seine Auftakthürde beim ATP-Turnier im mexikanischen Acapulco souverän gemeistert. Der an Position zwei gesetzte Hamburger bezwang Jason Jung (Taiwan) 7:6 (8:6), 6:1 und trifft in der zweiten Runde auf Tommy Paul aus den USA. Auch gegen den Qualifikanten ist Zverev Favorit. Mischa Zverev scheitert bei Comeback an Isner Mischa Zverev, der ältere der beiden Zverev-Brüder, hat in Acapulco bei seinem Comeback auf der ATP-Tour dagegen eine Niederlage kassiert. Gegen John Isner (USA/Nr. 5) unterlag der 32-Jährige in seinem ersten Match seit September 2019 3:6, 6:7 (4:7).  DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Für Alexander Zverev war es der erste Auftritt seit seinem Halbfinal-Aus bei den Australian Open. Gegen Jung gelangen ihm zwölf Asse, nach etwas zähem Beginn dominierte der 22-Jährige die Partie. In Acapulco hatte Zverev im Vorjahr das Finale erreicht.
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Struff schlägt Wimbledon-Halbfinalist (Tue, 25 Feb 2020)
Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Turnier in Dubai aufgetrumpft und ist mit einem Sieg über Wimbledon-Halbfinalist Roberto Bautista Agut aus Spanien ins Achtelfinale eingezogen. Der 29-Jährige setzte sich in der ersten Runde der mit 2,9 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung nach einer nervenstarken Vorstellung 7:6 (7:2), 7:5 gegen den Weltranglistenzwölften durch und gewann nach zuletzt zwei Auftaktpleiten wieder ein Match. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Der Weltranglisten-34. Struff, der in der Runde der letzten 16 auf den fünf Plätze höher geführten Georgier Nikolos Bassilaschwili trifft, verwandelte nach 1:53 Stunden seinen zweiten Matchball. Vor allem mit seinem Aufschlag knackte er Bautista Agut, 13 Assen standen nur zwei Doppelfehler gegenüber. Struff war zuletzt bei den Australian Open (gegen den serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic) und in Rotterdam (gegen Kanadas Toptalent Felix Auger-Aliassime) an seinem Auftaktgegner gescheitert, hatte aber wie nun auch in Dubai eine schwere Auslosung erwischt.  Jetzt aktuelle Sportartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Vor Struff war bereits Philipp Kohlschreiber ins Achtelfinale eingezogen. Der 36-Jährige ist am Mittwoch gegen den topgesetzten Djokovic klarer Außenseiter.
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Siegemund scheitert in Doha an der Weltranglistenersten (Tue, 25 Feb 2020)
Fed-Cup-Spielerin Laura Siegemund hat beim WTA-Turnier in Doha eine Überraschung deutlich verpasst. Die 31-Jährige unterlag in der zweiten Runde der mit 3,2 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung der australischen Weltranglistenersten Ashleigh Barty 3:6, 2:6.  DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Die Amerikanerin Sofia Kenin verlor unterdessen auch ihr zweites Turniermatch seit ihrem Sieg bei den Australian Open im Januar. Gegen die Ukrainerin Dajana Jastremska unterlag Kenin, die in der ersten Runde ein Freilos hatte, mit 3:6, 6:7 (4:7). Schon in der Vorwoche hatte Kenin in Dubai in ihrem Auftaktmatch gegen die Kasachin Jelena Rybakina verloren. Siegemund nahm im zweiten Satz der amtierenden French-Open-Titelträgerin Barty zwar zweimal den Aufschlag ab, verlor ihn allerdings selbst viermal. Nach 1:14 Stunden verwandelte Barty ihren ersten Matchball. Jetzt aktuelle Sportartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Die im WTA-Ranking auf Platz 68 geführte Siegemund, die über zwei Siege in der Qualifikation ins Hauptfeld gelangt war, hatte in der ersten Runde die Kasachin Jaroslawa Schwedowa ohne Probleme bezwungen. In Doha war sie die einzige verbliebene deutsche Spielerin, nachdem Julia Görges an ihrer Auftaktgegnerin Maria Sakkari aus Griechenland gescheitert war.
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Davis-Cup-Auftakt ohne Zverev (Tue, 25 Feb 2020)
Wie SPORT1 bereits vor einigen Wochen berichtete, muss das deutsche Davis-Cup-Team bei der Qualifikationspartie in Düsseldorf gegen Weißrussland auf Topspieler Alexander Zverev verzichten. Der 22 Jahre alte Hamburger, der bei den Australian Open das Halbfinale erreicht hatte, fehlt im Aufgebot von Kapitän Michael Kohlmann für die Partie am 6. und 7. März 2020.  Zverev hat in der noch jungen Saison zunächst andere Prioritäten. Er spielt derzeit in Acapulco/Mexico und danach in Indian Wells/USA (ab 9. März). "Dieses Jahr ist durch Olympia vollgepackt mit Höhepunkten. An den entscheidenden Punkten will er da sein", sagte Kohlmann auf SID-Nachfrage. Keine generelle Davis-Cup-Absage von Zverev Eine generelle Absage Zverevs für den Davis Cup in dieser Saison gebe es aber nicht. Beim Finalturnier im November könnte Zverev wieder ein Thema werden. "Wir hoffen, dass wir uns qualifizieren, das hofft er auch. Dann müssen wir sehen", sagte Kohlmann.  In der vergangenen Saison hatte Zverev eine Teilnahme am Finalevent des revolutionierten Davis Cups kategorisch abgelehnt und letztlich Show-Matches mit Roger Federer bestritten. Kohlmann setzt stattdessen auf die Mannschaft, die beim Finalturnier im November des vergangenen Jahres das Viertelfinale erreichte: Jan-Lennard Struff (Warstein), Philipp Kohlschreiber (Augsburg), Dominik Koepfer (Furtwangen) sowie die Doppelspezialisten Kevin Krawietz/Andreas Mies (Coburg/Köln). Kohlmann warnt vor Weißrussland "Ich bin überzeugt, dass sie auch in Düsseldorf wieder eine gute Leistung zeigen werden", sagte Kohlmann: "Die Weißrussen sind keinesfalls zu unterschätzen und werden uns mit Sicherheit vor heimischem Publikum ärgern wollen." DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  Zverev hatte zuletzt beim ATP Cup in Australien für Deutschland gespielt und dabei seine drei Einzel verloren. Sein Verhalten auf dem Platz rief Kritik hervor, beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne präsentierte sich der Weltranglistensiebte dann wie verwandelt.
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Djokovic chattet mit Nadal und Federer (Tue, 25 Feb 2020)
Novak Djokovic hat verraten, dass er gemeinsam mit Roger Federer und Rafael Nadal in einer Gruppe des Messaging-Dienstes WhatsApp ist. "Ja, wir haben eine. Wir sind manchmal aktiv und manchmal nicht so. Wenn wir aktiv sind, schreibt jeder etwas", sagte der Serbe der spanischen Marca in Dubai: "Wir kommen sehr gut miteinander aus. Ich denke, wir wissen, dass zwischen uns ein riesiger Respekt besteht, sowohl privat als auch professionell." Solange dies der Fall sei, "profitiert jeder davon, genauso wie der Sport." DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Nadal berichtet von größerer WhatsApp-Gruppe Die drei Tennis-Legenden haben gemeinsam 56 Grand-Slam-Titel gefeiert und sind seit mehr als einem Jahrzehnt Rivalen auf dem Court, vor allem Federer und Nadal sind auch privat befreundet. Nadal relativierte die Sätze von Djokovic hinterher etwas. "Wir haben nicht eine Gruppe mit uns dreien, sondern mit mehr Leuten - mit allen, die im Spielerrat sind, um über alle Dinge, die dort geschehen, informiert zu werden und selbst Neuigkeiten zu übermitteln", sagte der Spanier der Marca. "Es gibt noch eine andere Gruppe, in der wir alle drei sind, aber nicht nur wir. Es ist nicht so, dass wir täglich kommunizieren. Die Gruppe ist eher für berufliche als persönliche Dinge", ergänzte der French-Open-Dominator der letzten Jahre.
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