TENNIS - NEWS AUS ALLER WELT

Tennis

Zverev bei Federers Management unter Vertrag (Fr, 23 Aug 2019)
Im Wirbel um sein Management hat der deutsche Tennis-Spitzenspieler Alexander Zverev eine wichtige Weiche für die Zukunft gestellt. Der 22-Jährige teilte am Freitag im Vorfeld der US Open in New York mit, dass er fortan von Team8 vermarktet werde, der von Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer und dessen Manager Tony Godsick gegründeten Agentur. Die Vereinbarung wurde bereits nach dem ATP-Turnier in Zverevs Geburtsstadt Hamburg getroffen. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  Der Rechtsstreit mit seinem Ex-Manager Patricio Apey sei hingegen noch nicht beigelegt. "Das andere ist immer noch nicht erledigt. Da gibt es immer noch viel Kopfschmerzen drumherum", sagte Zverev, zeigte sich aber dennoch erleichtert. Jetzt könne sich "jemand anderes um mich kümmern und ich habe mehr freie Zeit für mich selber". Unter anderem werde er künftig von Federer-Manager Godsick persönlich betreut.
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Keber spricht über die Suche nach Schüttler-Nachfolger (Fri, 23 Aug 2019)
Angelique Kerber hat vor den US Open in New York über die Trainersuche gesprochen. Nach der Trennung von Rainer Schüttler im Juli macht sich die Deutsche keinen Druck bei der Suche nach einem Nachfolger. "Ich habe mir erstmal keine Deadline gesetzt. Eine Woche früher oder später, darauf kommt es nicht an", sagte die ehemalige Nummer eins der Welt der dpa. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Trotz ihres Abrutschens auf Rang 14 in der Weltrangliste schließt Kerber ein Leben ohne Trainer auf der Tour vorerst nicht aus. "Ich kann mir sogar gut vorstellen, bis zum Ende der Saison ohne Trainer zu reisen." Bei den US Open trifft sie in der ersten Runde auf die Französin Kristina Mladenovic. Die 31-Jährige blickt trotz der aktuellen Krise voller Vorfreude auf das Turnier in New York: "Hier hat 2011 alles für mich begonnen, und nicht zuletzt der Titel 2016 gehört zu den schönsten Momenten in meiner Karriere. Die Vorfreude auf die US Open ist da."
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Streit um Miete bei den US Open (Fri, 23 Aug 2019)
Kurz vor dem Start der US Open ist zwischen der Stadt New York und dem veranstaltenden nationalen Tennisverband (USTA) offenbar ein Streit um die Miete der Anlage in Queens entbrannt. Dies berichtet die New York Times. Rechnungsprüfer Scott M. Stringer fordert demnach eine Neuaushandlung des seit 1993 gültigen Pachtvertrags.  Er beschuldigte die Turnierorganisatoren zudem laut des Berichts, Einnahmen in Höhe von 31 Millionen US-Dollar in den vergangenen vier Jahren verschwiegen zu haben und 311.000 Dollar säumig zu sein. Einer Prüfung der Gewinne seitens der Behörden habe sich der Veranstalter verschlossen. "Bei Verträgen mit millionenschweren Unternehmen muss die Stadt immer zuerst an ihre Bürger denken", sagte Stringer auf einer Pressekonferenz: "Wir können es nicht zulassen, dass die Stadt zu kurz kommt." DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  Die USTA widerspricht jedoch entschlossen. Danny Zausner, der leitende Geschäftsführer, betonte, dass schon 40 Prozent der strittigen Summe überwiesen worden seien. Er sehe zudem keinen Anlass für eine Neuverhandlung des Pachtvertrags: "Wir sind seit 40 Jahren ein Mieter der Stadt. Und wir sind ein guter Mieter." Der Verband bezahlt laut Angaben der New York Times 400.000 Dollar pro Jahr für die Nutzung der Fläche, hinzu kommt ein Prozent der Bruttoeinnahmen ab 20 Millionen Dollar. 2017 soll die Summe bei 349 Millionen gelegen haben. Am Montag startet die diesjährige Ausgabe des Grand-Slam-Turniers.
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US Open: Schwierige Aufgaben für Zverev und Kerber (Thu, 22 Aug 2019)
Die zuletzt schwächelnden deutschen Tennis-Asse Alexander Zverev und Angelique Kerber haben bei der Auslosung der US Open in New York (26. August bis 8. September) durchaus gefährliche Auftaktgegner erwischt. (US Open im LIVETICKER) In Runde eins trifft Zverev (Hamburg) erstmals in seiner Karriere auf den Moldauer Radu Albot, der in der Weltrangliste auf Platz 40 steht. Kerber (Kiel) bekommt es mit der vor allem im Doppel starken Französin Kristina Mladenovic zu tun, gegen die sie vier von fünf Vergleichen gewann. Im Achtelfinale könnte es für den an Position sechs gesetzten Zverev gegen den starken Russen Karen Chatschanow gehen, dem Weltranglistenneunten unterlag der 22-Jährige Anfang August im Viertelfinale des Masters in Montreal glatt in zwei Sätzen. Eine Runde droht ein Duell mit dem Spanier Rafael Nadal. In vier Anläufen kam Zverev im Big Apple noch nie über die dritte Runde hinaus. Kerber droht Williams im Achtelfinale Für Kerber, die zuletzt in Toronto und Cincinnati bereits ihre Auftaktpartien verloren hatte, könnte es ebenfalls ab dem Achtelfinale knüppeldick kommen: Auf dem Weg ins Endspiel sind für die US-Open-Siegerin von 2016 Duelle mit der Weltranglistenzweiten Ashleigh Barty (Australien), Serena Williams (USA) und der Tschechin Karolina Pliskova möglich. Gegen Letztere gewann Kerber vor drei Jahren im New Yorker Endspiel. Einen Leckerbissen gibt es gleich in Runde eins zwischen Williams und der früheren Weltranglistenersten Maria Scharapowa (Russland). DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Insgesamt stehen aus deutscher Sicht vier Männer und sechs Frauen im Hauptfeld. Dominik Köpfer (Furtwangen), Tobias Kamke (Lübeck) und Anna-Lena Friedsam (Neuwied) kämpfen in der Qualifikation am Freitag um weitere Tickets für die erste Runde. Zehn weitere deutsche Starter um Mischa Zverev (Hamburg) und Talent Rudi Molleker (Berlin) waren in den ersten Qualifikationsrunden gescheitert. Die deutschen Begegnungen im Überblick: Männer:  Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 6) - Radu Albot (Moldau) Jan-Lennard Struff (Warstein) - Christian Ruud (Norwegen) Philipp Kohlschreiber (Augsburg) - Lucas Pouille (Frankreich/Nr. 25)  Cedrik-Marcel Stebe (Mühlacker) - Filip Krajinovic (Serbien) Frauen: Angelique Kerber (Kiel/Nr. 14) - Kristina Mladenovic (Frankreich) Julia Görges (Bad Oldesloe/Nr. 26) - Natalia Wichljanzewa (Russland) Tatjana Maria (Bad Saulgau) - Kaia Kanepi (Estland) Andrea Petkovic (Darmstadt) - Mihaela Buzarnescu (Rumänien)  Mona Barthel (Neumünster) - Lesia Zurenko (Ukraine) Laura Siegemund (Metzingen) - Zhang Shuai (China)
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Murray startet bei Nadal-Turnier (Thu, 22 Aug 2019)
Der dreimalige Grand-Slam-Sieger Andy Murray (32) geht für seine Einzelkarriere den Umweg über die zweite Tennis-Liga. Der Schotte startet ab Montag bei den zweitklassigen Rafa Nadal Open auf Mallorca. Für Murray ist es der erste Start bei einem Challenger-Turnier seit 2005. Murray war Anfang des Jahres ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Anfang Juni hatte er in London sein Comeback im Doppel bestritten, im August stand er erstmals in zwei Einzeln auf dem Court. Beide Male ging er als Verlierer vom Platz, zuletzt am Dienstag in Winston-Salem gegen den US-Amerikaner Tennys Sandgren. Dort steht Murray gemeinsam mit Neal Skupski (Großbritannien) noch im Doppel-Halbfinale. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Auf Mallorca will "Sir" Andy Murray sein Comeback als Solist vorantreiben. Auf Gastgeber Rafael Nadal, der von der Baleareninsel stammt, wird der Brite nicht treffen. Der Weltranglistenzweite und 18-malige Grand-Slam-Champion peilt parallel bei den US Open seinen vierten Titel nach 2010, 2013 und 2017 an.
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Siegerinnen der US Open seit 1968 (Thu, 22 Aug 2019)
Die US Open (offiziell: United States Tennis Championships) sind das zweitälteste Grand Slam-Turnier. Lediglich Wimbledon hat schon einige Jahre früher die ersten Wettbewerbe ausgespielt. Allerdings sind die US Open das einzige Grand Slam-Turnier, das auch während der Weltkriege ausgetragen wurde. Damit fand das Turnier seit seiner Gründung jedes Jahr statt. Die US Open haben eine bewegte Vergangenheit hinter sich. In der Anfangszeit fanden die Herrenwettbewerbe unter dem Namen U.S. National Championship von 1881 bis 1914 in Newport (Rhode Island) statt. Heute wird dort das ATP-Turnier von Newport ausgespielt. Die Damen hingegen spielten ab 1887 im Philadelphia Cricket Club. Erst mit dem Umzug in den West Side Tennis Club in Forest Hills in Queens (New York) wurden die Damen- und Herrenwettbewerbe zusammengelegt. 1978 zog man dann in das USTA Billie Jean King National Tennis Center, wo das Louis Armstrong Stadium als Center Court diente. 1997 zog man in das neu errichtete Arthur Ashe Stadium um. Mit 22.547 Sitzplätzen ist das Stadion das mit Abstand größte Tennisstadion der Welt. Die lange Suche nach dem Belag Wie bei den Wimbledon Championships wurden auch die US Open zu Beginn auf Rasen ausgetragen. Diese Tradition hielt sich über lange Jahre. Aber 1975 entschieden sich die Verantwortlichen, von Rasen auf Sand zu wechseln. Dieser Belag konnte aber nicht überzeugen, weswegen das Experiment nach drei Jahren wieder beendet wurde. Seit 1978 wird auf Hartplatz gespielt. Damit sind die US Open das einzige Grand Slam-Turnier, das bereits auf drei verschiedenen Belagen ausgespielt wurde. Die US Open: Super-Saturday und Finale am Montag Traditionell war der letzte Samstag immer für die beiden Herren-Halbfinale und das Damen-Finale eingeplant - der Super-Saturday. Das Herren-Finale war als krönender Abschluss für den Sonntag eingeplant. Allerdings spielten die Witterungsverhältnisse nicht immer mit. Da jedoch aufgrund des engen Terminplans kaum Lücken für Verschiebungen zu finden waren, machte sich das immer sehr schnell bei der Austragung des Herren-Finales bemerkbar. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Dieser Umstand und die Forderung der Männer, beide Finals um je einen Tag zu verschieben, sorgten dafür, dass das Herrenfinale fix auf den Montag verschoben wurde und das Damenfinale nun ebenfalls prominent als einziges Spiel am Sonntag ausgetragen wird. Diese Entscheidung führte zum Ende des beliebten Super-Saturday. US-Amerikanerinnen dominieren Doch auch ohne Super-Saturday genießt das Turnier immer noch einen hervorragenden Ruf und bringt jedes Jahr die besten Spielerinnen zusammen. Die Siegerliste des Turniers liest sich wie das Who is Who der internationalen Tenniswelt. Dabei dominieren in den Rekordlisten vor allem die US-Amerikanerinnen. Aber auch ein deutscher Superstar ließ es sich nehmen, diesem Turnier seinen Stempel aufzudrücken. SPORT1 stellt die häufigsten US-Open-Siegerinnen (vier Titel und mehr) seit Beginn der Open Era im Jahr 1968 vor: 6 Siege: Chris Evert - Ein Kreis schließt sich US Open-Siege: 1975, 1976, 1977, 1978, 1980, 1982 Kein Name ist so eng mit den US Open verbunden wie Chris Evert (zwischenzeitlich auch Chris Evert-Lloyd). Zwar muss sich die US-Amerikanerin den Titel der Rekordsiegerin seit 2014 mit Serena Williams teilen - und könnte ihn sogar noch ganz an ihre Landsfrau verlieren. Dennoch wird sie immer einen besonderen Platz in der Turniergeschicht einnehmen. Im Alter von gerade einmal 16 Jahren verblüffte die junge Evert eine ganze Nation. Experten waren auf das junge Talent schon im September 1970 aufmerksam geworden, als sie bei einem Turnier in Charlotte die 24-malige Grand Slam-Siegerin Margaret Court bezwang. Dem breiten Publikum wurde sie aber erst bei den US Open 1971 ein Begriff. Durch ihren Triumph bei den US-Jugendmeisterschaften durfte sie aufgrund einer Einladung des nationalen Verbandes an den US Open teilnehmen und holte fast zum großen Coup bei ihrem Grand Slam-Debüt aus. Nach Siegen über Edda Buding, Mary-Ann Eisel, die an Nummer 5 gesetzte Französin Françoise Dürr sowie deren Landsfrau Lesley Hunt kam es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen mit der späteren Siegerin Billie Jean King, die sie vor einigen Monaten schon geschlagen hatte. Diese frühere Niederlage sorgte dafür, dass King ihre junge Landsfrau nicht unterschätze und mit 6:3, 6:2 gewinnen konnte. Dennoch war Evert mit 16 Jahren, 8 Monaten und 20 Tagen die bis dato jüngste Spielerin, die ins Halbfinale der US Open vordringen konnte. Für sie selbst war es auch ein Meilenstein in ihrer Karriere. "Die US Open waren sozusagen mein großer Durchbruch. Zum ersten Mal wurde ich nicht nur mit Tennis, sondern auch mit der Art Leben, die ich führen wollte, konfrontiert", sagte sie im Rückblick auf diesen Erfolg. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 18 Jahre, sechs US Open-Titel und viele weitere Erfolge später sollte sich dann der Kreis auch wieder bei den US Open schließen. 1989 traf sie im Achtelfinale auf die 15-jährige Monica Seles. Nun war sie die Altmeisterin, die es mit einem jungen, aufstrebenden Talent zu tun bekam. Aber wie King, konnte auch sie der Jugend trotzen und erteilte der Jugoslawin mit 6:2, 6:0 eine Lehrstunde. Doch im Viertelfinale musste sie ebenfalls nach zwei Sätzen gegen Zina Garrison die Segel streichen. Direkt im Anschluss an die Partie trat die 34-Jährige vom Tennis zurück. Sie verabschiedete sich an dem Ort von der großen Tenniswelt, an dem ihr kometenhafter Aufstieg begonnen hatte. 6 Siege: Serena Williams - Die jüngere Schwester US Open-Siege: 1999, 2002, 2008, 2012, 2013, 2014 1997 drang die damals 17-jährige Venus Williams überraschend bis ins Finale der US Open vor, wo sie erst von Martina Hingis gestoppt werden konnte. Aber die Fachwelt war sich einig, dass Venus im Laufe der nächsten zwei Jahre ihren ersten Grand Slam-Titel holen würde. Aber es sollte ihre jüngere Schwester Serena werden, die den ersten Grand Slam-Erfolg im Hause Williams feiern konnte. 1999 stürmte sie regelrecht ins Finale und ließ sich auch von großen Namen nicht beirren. In der dritten Runde schaltete sie die die spätere dreimalige US Open-Siegerin Kim Clijsters aus. Im Achtelfinale bezwang sie Conchita Martínez in drei Sätzen, um dann im Viertelfinale Monica Seles ebenfalls in drei Sätzen niederzukämpfen. Im Halbfinale schaltete sie ihre Landsfrau Lindsay Davenport aus und wurde dafür mit dem Finaleinzug belohnt. Dort traf sie ausgerechnet auf Martina Hingis, die ihrer Schwester zwei Jahre zuvor den Titel verweigert und sie in diesem Jahr schon wieder im Halbfinale bezwungen hatte. Aber die jüngere Williams sollte nun eine zu große Herausforderung für die Schweizerin werden. Glatt in zwei Sätzen sicherte sich Serena den Titel. Vor allem der erste Satz war mit 6:3 eine wahre Demonstration ihres Könnens. "Ich war mental einfach voll da in diesem Moment", sagte sie im Rückblick auf diesen Erfolg. Damals konnte noch niemand wissen, dass sie nach Erfolgen mit Chris Evert gleichziehen würde. Aber dass Serena Williams weitere Spuren bei den US Open hinterlassen würde, war schon klar zu erkennen. 5 Siege: Steffi Graf - Die Unbezwingbare US Open-Siege: 1988, 1989, 1993, 1995, 1996 1988 - es war das Jahr, das Steffi Graf unsterblich machen sollte. Sie hatte bereits bei den Australien Open triumphiert und konnte auch die French Open und Wimbledon für sich entscheiden. Nun fragten sich alle: Würde sie auch die US Open gewinnen und damit als dritte Frau den Grand Slam schaffen? Bisher konnten nur Don Budge, Maureen Connolly, Rod Laver und Margaret Court alle vier Grand Slam-Turniere binnen eines Jahres gewinnen. In der Open Era wäre es sogar erst das dritte Mal, dass dieses Kunststück gelänge. Dementsprechend groß war auch die mediale Aufmerksamkeit und das Interesse der Zuschauer an der jungen Deutschen, die sich mit gerade einmal 19 Jahren aufschwang, den Tennis-Olymp zu erobern. Doch trotz dieses Drucks erwies sich Graf als völlig unbeeindruckt von der historischen Chance. Bis ins Finale gab sie keinen einzigen Satz und gerade einmal 13 Spiele ab. Zwar profitierte sie im Halbfinale von der krankheitsbedingten Aufgabe Chris Everts, aber in ihrer überragenden Form wäre auch die Altmeisterin wohl nicht in der Lage gewesen, ihr Paroli zu bieten. Damit kam es zu dem sehnlichst herbeigewünschten Finale. Das Arthur Ashe Stadium war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Alle wollten miterleben, wie sich Steffi Graf unsterblich machte. Zu Beginn lief auch alles nach Plan. Gegen Gabriela Sabatini holte sich die junge Deutsche den ersten Satz mit 6:3. Doch die Argentinierin war nicht nur als Komparsin angetreten. Sie kämpfte sich in das Spiel zurück und holte Satz zwei mit 6:3. Nun musste Satz drei die Entscheidung bringen und das Publikum fragte sich, wie Graf diesen ersten Satzverlust im Turnier verarbeiten würde. Sie tat es in ihrer unbeschreiblichen Art und Weise. Im dritten Satz explodierte die Mannheimerin geradezu und ließ ihrer Kontrahentin mit ihrer explosiven Vorhand und schnellen Beinarbeit nicht mal mehr den Hauch einer Chance. Mit 6:1 überrollte sie Sabatini regelrecht und war mit 19 Jahren in den Geschichtsbüchern des Tennissports verewigt. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass sie selbst diesen historischen Erfolg noch übertrumpfen könnte. Aber bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul holte sie auch noch Gold im Dameneinzel und erfand damit den Golden Slam. Eine Leistung, die vor und nach ihr noch niemand wiederholen konnte. 4 Siege: Martina Navrátilová - Die Triple-Siegerin US Open-Siege: 1983, 1984, 1986, 1987 Für viele Experten ist Martina Navrátilová die vielleicht beste Tennisspielerin aller Zeiten. Ihre 18 Grand Slam-Titel und 332 Wochen als Weltranglistenerste sind auf jeden Fall gewichtige Argumente in dieser Diskussion. Aber egal, ob sie nun die beste Spielerin aller Zeiten ist oder nicht, einen unbestrittenen Höhepunkt ihrer Karriere setzte sie bei den US Open 1987. Die 30-Jährige krönte sich gegen Steffi Graf im Finale zur Siegerin im Einzel der Damen. Nach dem hart erkämpften 7:6 im ersten Satz, ließ sie ihrer Konkurrentin in Satz zwei nicht mal mehr den Hauch einer Chance. 6:1 stand es am Ende und die gebürtige Tschechoslowakin holte sich zum vierten und letzten Mal den Titel in Flushing Meadows. Aber damit hatte sie noch lange nicht genug. Nur einen Tag später triumphierte sie mit ihrer Partnerin Pam Shriver auch im Damendoppel-Wettbewerb. Nach einem verlorenen ersten Satz und einem 1:4-Rückstand in Satz zwei drehten sie das Match gegen Liz Smylie und Kathy Jordan noch und Navrátilová konnte ihren zweiten US Open-Titel in diesem Jahr feiern. Aber aller guten Dinge sind drei. Daher marschierte sie auch im Mixed-Wettbewerb mit dem Spanier Emilio Sanchez ins Finale. Dort musste sie erneut einen harten Fight gegen das amerikanische Team Betsy Nagelsen/Paul Annacone überstehen. 6:4, 6:7, 7:6 stand es nach einem nervenaufreibenden Schlagabtausch. Damit hatte Martina Navrátilová eindeutig für das Highlight der 100. Ausgabe der US Open gesorgt und dieser Rekord ist bis heute nicht wiederholt worden. Liste aller Sieger der US Open seit 1968 1968: Virginia Wade (Großbritannien) 1969: Margaret Smith Court (Australien) 1970: Margaret Smith Court (Australien) 1971: Billie Jean King (USA) 1972: Billie Jean King (USA) 1973: Margaret Smith Court (Australien) 1974: Billie Jean King (USA) 1975: Chris Evert (USA) 1976: Chris Evert (USA) 1977: Chris Evert (USA) 1978: Chris Evert (USA) 1979: Tracy Austin (USA) 1980: Chris Evert-Lloyd (USA) 1981: Tracy Austin (USA) 1982: Chris Evert-Lloyd (USA) 1983: Martina Navrátilová (USA) 1984: Martina Navrátilová (USA) 1985: Hana Mandlíková (Tschechien) 1986: Martina Navrátilová (USA) 1987: Martina Navrátilová (USA) 1988: Steffi Graf (Deutschland) 1989: Steffi Graf (Deutschland) 1990: Gabriela Sabatini (Argentinien) 1991: Monica Seles (Jugoslawien) 1992: Monica Seles Jugoslawien 1993: Steffi Graf (Deutschland) 1994: Arantxa Sánchez Vicario (Spanien) 1995: Steffi Graf (Deutschland) 1996: Steffi Graf (Deutschland) 1997: Martina Hingis ( Schweiz) 1998: Lindsay Davenport ( USA) 1999: Serena Williams (USA) 2000: Venus Williams (USA) 2001: Venus Williams (USA) 2002: Serena Williams (USA) 2003: Justine Henin-Hardenne ( elgien) 2004: Swetlana Kuznetsowa (Russland) 2005: Kim Clijsters (Belgien) 2006: Maria Scharapowa (Russland) 2007: Justine Henin (Belgien) 2008: Serena Williams (USA) 2009: Kim Clijsters (Belgien) 2010: Kim Clijsters (Belgien) 2011: Samantha Stosur (Australien) 2012: Serena Williams (USA) 2013: Serena Williams (USA) 2014: Serena Williams (USA) 2015: Flavia Pennetta (Italien) 2016: Angelique Kerber (Deutschland) 2017: Sloane Stephens (USA) 2018: Naomi Osaka (Japan)
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Die Sieger der US Open seit 1968 (Thu, 22 Aug 2019)
Die US Open (offiziell: United States Tennis Championships) sind das zweitälteste Grand Slam-Turnier. Lediglich Wimbledon hat schon einige Jahre früher die ersten Wettbewerbe ausgespielt. Allerdings sind die US Open das einzige Grand Slam-Turnier, das auch während der Weltkriege ausgetragen wurde. Damit fand das Turnier seit seiner Gründung jedes Jahr statt. Die US Open haben eine bewegte Vergangenheit hinter sich. In der Anfangszeit fanden die Herrenwettbewerbe unter dem Namen U.S. National Championship von 1881 bis 1914 in Newport (Rhode Island) statt. Heute wird dort das ATP-Turnier von Newport ausgespielt. Die Damen hingegen spielten ab 1887 im Philadelphia Cricket Club. Erst mit dem Umzug in den West Side Tennis Club in Forest Hills in Queens (New York) wurden die Damen- und Herrenwettbewerbe zusammengelegt. 1978 zog man dann in das USTA Billie Jean King National Tennis Center, wo das Louis Armstrong Stadium als Center Court diente. 1997 zog man in das neu errichtete Arthur Ashe Stadium um. Mit 22.547 Sitzplätzen ist das Stadion das mit Abstand größte Tennisstadion der Welt. Die lange Suche nach dem Belag Wie bei den Wimbledon Championships wurden auch die US Open zu Beginn auf Rasen ausgetragen. Diese Tradition hielt sich über lange Jahre. Aber 1975 entschieden sich die Verantwortlichen, von Rasen auf Sand zu wechseln. Dieser Belag konnte aber nicht überzeugen, weswegen das Experiment nach drei Jahren wieder beendet wurde. Seit 1978 wird auf Hartplatz gespielt. Damit sind die US Open auch das einzige Grand Slam-Turnier, das bereits auf drei verschiedenen Belägen ausgespielt wurde. Die US Open: Laut und innovativ Jedes Grand Slam-Turnier hat seine Besonderheiten. Bei den US Open kann man sagen, dass sie für Lautstärke und Innovation stehen. Durch die immer wieder über die Anlage fliegenden Flugzeuge und die Musik, die während der Seitenwechsel gespielt wird, übertrumpfen die US Open die anderen Grand Slam-Turniere an Klangvolumen um Längen. Dazu sind die Verantwortlichen des Turniers auch immer wieder offen für Neuerungen. So wird in Flushing Meadows bereits seit 1975 unter Flutlicht gespielt. Dazu gibt es keine Ballkinder im traditionellen Sinne, sondern es werden Jugendliche und junge Erwachsene eingesetzt. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Als besonderes Highlight sitzt im Arthur Ashe Stadium und dem Louis Armstrong Stadium je eine Person, die den Ball mit einem Richtmikrofon verfolgt. So sollen die Geräusche der Ballwechsel besser für die Zuschauer eingefangen werden. US-Amerikaner dominieren Doch bei aller Innovation und Lautstärke, am Ende wollen die Zuschauer Spitzentennis auf den Plätzen sehen - und das ist bei den US Open garantiert. Die Siegerliste des Turniers liest sich wie das Who is Who der internationalen Tenniswelt. Dabei dominieren in den Rekordlisten vor allem die US-Amerikaner. Aber ein europäischer Superstar ließ es sich nehmen, auch diesem Turnier seinen Stempel aufzudrücken. SPORT1 stellt die erfolgreichsten US Open-Sieger (vier Titel und mehr) seit Beginn der Open Era im Jahr 1968 vor: 5 Siege: Jimmy Connors - Der erste Dominator US Open-Siege: 1974, 1976, 1978, 1982, 1983 James Scott (kurz Jimmy) Connors war der prägende Tennisspieler der 1970er und frühen 1980er. Seine 109 Turniersiege sind noch bis heute die gültige Bestmarke. Dazu rangierte er 268 Wochen an der Spitze der Weltrangliste und beendete fünf Jahre in Folge (1974 - 1978) die Saison als Nummer eins. Zu diesen bereits imposanten Zahlen kommen noch acht Erfolge bei Grand Slam-Turnieren. Sein bevorzugtes Turnier waren die US Open. Fünf der acht Titel holte er bei seinem Heimturnier in Flushing Meadows. "Ich habe meine DNA hier gelassen. An diesem Platz habe ich mir meinen Ruf verschafft - nein, dieser Ort hat mir meinen Ruf verschafft", beschrieb "Jimbo" einmal sein besonderes Verhältnis zu diesem Turnier. Dabei ist ausgerechnet sein legendärster Auftritt bei den US Open ohne Titel geblieben. 1991 kämpfte sich der US-Amerikaner mit 39 Jahren nochmal bis in die Vorschlussrunde. Lediglich eine Wild Card aufgrund seiner erfolgreichen Vergangenheit ermöglichte ihm dieses Kunststück. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Er belohnte die Turnierorganisatoren dafür mit einer der erstaunlichsten Leistungen der Tennisgeschichte. Gegen Patrick McEnroe, den jüngeren Bruder von John, lag er in seinem Auftaktmatch bereits mit 4:6, 6:7 und 0:3 zurück. Drei Breakbälle standen gegen ihn. Aber er drehte das Spiel und zog um 1.35 Uhr nachts in die nächste Runde ein. Dort trumpfte er mit zwei Drei-Satz-Erfolgen gegen Michel Schapers und Karel Novacek weiter auf. Am 2. September 1991 - dem Labour Day - kam es dann zu einem epischen Duell mit Aaron Krickstein. Während des Tie-Breaks im zweiten Satz beschimpfte Connors den Schiedsrichter nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung. "Ich bin 39 Jahre alt und reiße mir hier den Hintern auf und du machst so etwas. Verschwinde aus dem Stuhl!" Im fünften Satz musste dann erneut der Tie-Break entscheiden und Connors spielte wie entfesselt. Nach 4:41 Stunden verwandelte er den entscheidenden Punkt und das Connors-Märchen ging weiter. Im Viertelfinale gegen Paul Haarhuis setzte "Jimbo" noch einen drauf und lieferte vielleicht einen der spektakulärsten Ballwechsel aller Zeiten. Erst im Halbfinale verließen ihn dann gegen Jim Courier die Kräfte. Aber die Herzen der Fans hatte er auf ewig gewonnen und auch er selbst wird diese elf Tage nie vergessen. "Dieses Turnier hat mir die elf erinnerungswürdigsten Tage meiner Karriere gegeben. Besser als meine Titel", sagte er im Rückblick. Dazu ist er der einzige Spieler, der ein und dasselbe Turnier auf drei verschiedenen Belägen gewinnen konnte. 5 Siege: Pete Sampras - Ein Roboter wird menschlich US Open-Siege: 1990, 1993, 1995, 1996, 2002 Der Sohn griechischer Einwanderer war jahrelang das Nonplusultra im Herrentennis. Seine 286 Wochen als Weltranglistenerster wurden erst von Roger Federer überboten und auch seine 14 Grand Slam-Titel waren lange Zeit unerreicht. Allerdings tat sich das Publikum lange schwer damit, den US-Amerikaner ins Herz zu schließen. Seine sportlichen Leistungen waren über alle Zweifel erhaben, aber seine emotionslose Spielweise ließ Sampras auf dem Platz oft als Roboter ohne menschliche Regungen erscheinen. Dies sollte sich aber bei den US Open 1996 schlagartig ändern. Im Viertelfinale traf Sampras auf Alex Corretja. Vor dem Match galt der topgesetzte Sampras als haushoher Favorit gegen den Spanier. Aber der 22-Jährige verlangte "Pistol Pete" alles ab - und noch mehr. Nach über vier Stunden konnte sich auch im fünften Satz keiner der Beiden durchsetzen. Daher musste der Tie-Break die ultimative Entscheidung bringen. Ein total erschöpfter Sampras musste sich zwischen den Ballwechseln auf sein Racket stützen. Krämpfe sorgten dafür, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Bereits beim Stand von 1:1 im Tie-Break beugte sich der damals 25-Jährige nach vorne und übergab sich direkt auf dem Court. Die Kommentatoren glaubten ihren Augen kaum und bestätigten erst nach der Wiederholung: "Pete muss sich tatsächlich übergeben!" Der Schiedsrichter forderte den Unglücksraben aber erbarmungslos zum Weitermachen auf. In diesem Moment verliebte sich das Publikum in den bisher so emotionslosen Dominator. Als Sampras zum Aufschlag wankte, begannen die Menschen auf den Rängen zu applaudieren und ihn anzufeuern. Die Menge tobte regelrecht und wollte ihren plötzlichen Liebling bei den folgenden Ballwechseln zum Sieg schreien. Bei 6:7 wehrte er einen Matchball Corretjas ab und holte sich seinerseits mit einem lediglich 144 km/h schnellen zweiten Aufschlag den zweiten eigenen Matchball. Corretja war von dieser Energieleistung so beeindruckt, dass er das Match per Doppelfehler beendete. "Es gibt nicht genug Worte in der englischen Sprache, um diesen Moment zu beschreiben", waren die Kommentatoren fassungslos. Sampras selbst wurde direkt danach in die Kabine gebracht und per Infusion mit Flüssigkeit versorgt. Erst zwei Tage später, im Halbfinalmatch gegen Goran Ivanisevic erschien Sampras wieder in der Öffentlichkeit. Er bezwang den Kroaten und anschließend im Finale Landsmann Michale Chang. Es war der vierte Titel bei den US Open. Aber die größte Leistung war, dass er in diesem Turnier zum ersten Mal menschlich wirkte und sich damit in die Herzen der Fans gespielt hatte. 5 Siege: Roger Federer - Der Seriensieger US Open-Siege: 2004, 2005, 2006, 2007, 2008 Fünf Siege in Folge! Zwar wartet Roger Federer nun schon seit über elf Jahren auf einen Erfolg bei den US Open, aber seine fünf Titel in Folge sind immer noch einsamer Rekord. Als er seinen fünften Titel gewann, war er auf dem absoluten Höhepunkt seines Könnens. Niemals zuvor in der Tennisgeschichte hatte man eine solche Dominanz bewundern können. Meistens schauten die Fans schon gar nicht mehr, gegen wen Federer spielte, sondern nur noch, wie hoch er gewonnen hatte. Dazu glückte ihm in den Jahren 2004 - 2007 auch noch das historische Double aus Wimbledon- und US Open-Erfolg - natürlich ebenfalls eine historische Bestmarke, die so noch keiner vor ihm geschafft hatte. Erst 2009 geschah dann das fast schon Unglaubliche. Juan Martin del Potro beendete die unfassbare Siegeserie des Schweizers in Flushing Meadows. Damals hätte keiner gedacht, dass 2008 der möglicherweise letzte Karrieretitel Federers bei den US Open sein könnte. 4 Siege: John McEnroe - Der Tennisflegel US Open-Siege: 1979, 1980, 1981, 1984 Es war 1979, als ein damals 19-jähriger Flegel die Tenniswelt aufmischte. Im Finale setzte sich McEnroe gegen seinen Freund Vitas Gerulaitis durch und trug sich zum ersten Mal in die Siegerliste eines Grand Slam-Turnieres ein. Als er im folgenden Jahr als Titelverteidiger nach Flushing zurückkehrte, hatte er davor in einem epischen Match gegen Björn Borg im Wimbledonfionale verloren. 6:8 musste er sich seinem Erzrivalen im entscheidenden fünften Satz geschlagen geben. Daher war der junge McEnroe bis in die Haarpspitzen motiviert, sich bei den US Open das Erfolgserlebnis zu holen und seinen Titel zu verteidigen. Aber schon im Halbfinale wäre er fast gescheitert. Gegen einen furios aufspielenden Jimmy Connors musste er erneut über fünf Sätze gehen und konnte erst nach vier Stunden und 17 Minuten die Fäuste in den Himmel strecken. Daher kam es im Finale zum erneuten Aufeinandertreffen mit Björn Borg und auch hier musste es wieder über fünf Sätze gehen. Bereits zwei Mal musste ein Tie-Break über einen Satzausgang entscheiden und auch im letzten Satz sah alles nach einem Fight bis zum Schluss aus. 3:3 stand es, als McEnroe plötzlich nochmal aufdrehte. Er holte sich das entscheidende Break zum 4:3 und brachte seinen Aufschlag souverän durch. Bei 5:3 konnte der Schwede mit seinem eigenen Service nochmal verkürzen, aber am Ende hatte McEnroe diesmal die besseren Nerven und konnte erfolgreich für die Wimbledon-Niederlage Revanche nehmen. Damit ist John McEnroe auch der erste Spieler, der seinen Titel bei den US Open in der Open Era verteidigen konnte. Liste aller Sieger der US Open seit 1968 1968: Arthur Ashe (USA) 1969: Rod Laver (Australien) 1970: Ken Rosewall (Australien) 1971: Stan Smith (USA) 1972: Ilie Nastase (Rumänien) 1973: John Newcombe (Australien) 1974: Jimmy Connors (USA) 1975: Manuel Orantes (Spanien) 1976: Jimmy Connors (USA) 1977: Guillermo Vilas (Argentininen) 1978: Jimmy Connors (USA) 1979: John McEnroe (USA) 1980: John McEnroe (USA) 1981: John McEnroe (USA) 1982: Jimmy Connors (USA) 1983: Jimmy Connors (USA) 1984: John McEnroe (USA) 1985: Ivan Lendl (Tschechoslowakei) 1986: Ivan Lendl (Tschechoslowakei) 1987: Ivan Lendl (Tschechoslowakei) 1988: Mats Wilander (Schweden) 1989: Boris Becker (Deutschland) 1990: Pete Sampras (USA) 1991: Stefan Edberg (Schweden) 1992: Stefan Edberg (Schweden) 1993: Pete Sampras (USA) 1994: Andre Agassi (USA) 1995: Pete Sampras (USA) 1996: Pete Sampras (USA) 1997: Patrick Rafter (Australien) 1998: Patrick Rafter (Australien) 1999: Andre Agassi (USA) 2000: Marat Safin (Russland) 2001: lleyton Hewitt (Australien) 2002: Pete Sampras (USA) 2003: Andy Roddick (USA) 2004: Roger Federer (Schweiz) 2005: Roger Federer (Schweiz) 2006: Roger Federer (Schweiz) 2007: Roger Federer (Schweiz) 2008: Roger Federer (Schweiz) 2009: Juan Martin del Potro (Argentinien) 2010: Rafael Nadal (Spanien) 2011: Novak Djokovic (Serbien) 2012: Andy Murray (Großbritannien) 2013: Rafael Nadal (Spanien) 2014: Marin Cilic (Kroatien) 2015: Novak Djokovic (Serbien) 2016: Stan Wawrinka (Schweiz) 2017: Rafael Nadal (Spanien) 2018: Novak Djokovic (Serbien)
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So stehen die Deutschen auf der US-Open Setzliste (Thu, 22 Aug 2019)
Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev ist bei den am Montag beginnenden US Open in New York an Nummer sechs gesetzt. Angelique Kerber, die das Turnier 2016 gewann, steht in der Setzliste an Position 14. Der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Novak Djokovic geht an Nummer eins ins Rennen, bei den Frauen ist die Japanerin Naomi Osaka topgesetzt. DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Neben Zverev und Kerber ist aus deutscher Sicht lediglich noch Julia Görges (Bad Oldesloe) auf Rang 26 in der Setzliste zu finden. Der Hamburger Zverev, der im vergangenen Jahr in der dritten Runde gescheitert war, hatte die Generalprobe für Flushing Meadows gründlich verpatzt. In Cincinnati scheiterte der 22-Jährige bereits an seiner Auftakthürde. Auch die frühere Weltranglistenerste Kerber (Kiel) steckt ausgerechnet vor den US Open in einer Formkrise, in Cincinnati kassierte die 31-Jährige bereits die zweite Erstrundenpleite in Folge. Nach der Trennung von Rainer Schüttler bereitet sich Kerber in New York ohne Trainer auf das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres vor. 
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