TENNIS - NEWS AUS ALLER WELT

Tennis

Australian Open LIVE: Nadal und Wozniacki im Einsatz (Sa, 20 Jan 2018)
In Melbourne steht mit den Australian Open (täglich im LIVETICKER) das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres an. Vom 15. bis zum 28. Januar steigt das mit 50 Millionen australischen Dollar dotierte Hartplatz-Turnier.  Am Sonntag steht ab 1 Uhr deutscher Zeit der erste Teil des Achtelfinals auf dem Programm. Am siebten Turniertag sind im Einzel zahlreiche internationale Stars im Einsatz. Bei den Herren bekommt es dabei der Weltranglistenerste Rafael Nadal im Kampf um das Viertelfinale mit dem Argentinier Diego Schwartzman zu tun. In der Nightsession steigt zwischen Grigor Dimitrow und Nick Kyrgios das Duell zwischen dem bulgarischen Mit- und dem australischen Geheimfavoriten (ab 9 Uhr im LIVETICKER). Bei den Damen sind mit der Weltranglistenzweiten Carolina Wozniacki aus Dänemark und der Ukrainerin Elina Switolina unter anderem zwei heiße Titelkandidatinnen im Einsatz. SPORT1 begleitet ausgewählte Spiele wie gewohnt im LIVETICKER. Die Partien am Samstag (20. Januar): Rod Laver Arena: 1. Match: Anett Kontaveit (EST) - Carla Suarez Navarro (SPA) - ab 1 Uhr 2. Match: Magdalena Rybarikova (SVK) - Caroline Wozniacki (DEN) - nicht vor 3 Uhr 3. Match: Rafael Nadal (SPA) - Diego Schwartzman (ARG) - nicht vor 4.30 Uhr 4. Match (1. Match Night Session): Grigor Dimitrow (BUL) - Nick Kyrgios (AUS) - ab 9 Uhr im LIVETICKER 5. Match (2. Match Night Session): Denisa Allertova (CZE) - Elina Switolina (UKR) - ab ca. 11 Uhr Margaret Court Arena: 2. Match: Pablo Carreno Busta (SPA) - Marin Cilic (CRO) - nicht vor 2.30 Uhr 3. Match: Petra Martic (CRO) - Elise Mertens (BEL) - ab ca. 4.30 Uhr Hisense Arena: 4. Match: Kyle Edmund (GBR) - Andreas Seppi (ITA) - nicht vor 6 Uhr Wo können Sie die Australian Open LIVE verfolgen? Eurosport überträgt den ersten Grand Slam des Jahres auf seinen beiden TV-Sendern und im Livestream via Eurosport Player. SPORT1 begleitet ausgewählte Spiele wie gewohnt im LIVETICKER.
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Djokovic siegt unter Schmerzen - Federer souverän (Sa, 20 Jan 2018)
Titelverteidiger Roger Federer präsentiert sich bei den Australian Open weiter in guter Form und steht ohne Satzverlust im Achtelfinale. Der Grand-Slam-Rekordsieger hatte in seinem Drittrundenmatch mit Richard Gasquet wenig Mühe und verwandelte nach 1:59 Stunden seinen zweiten Matchball zum 6:2, 7:5, 6:4. Im 19. Vergleich mit dem Franzosen war es für den an zwei gesetzten Federer der 17. Sieg.  Federer trifft auf Ungarn Im Achtelfinale trifft der 36 Jahre alte Schweizer auf den ungesetzten Ungarn Marton Fucsovics. Die Nummer 80 der Weltrangliste hatte sich klar gegen den Argentinier Nicolas Kicker mit 6:3, 6:3, 6:2 durchgesetzt. Zuvor war Fucsovics bei einem Grand-Slam-Turnier nie über die erste Runde hinausgekommen. Djokovic siegt unter Schmerzen Auch Melbourne-Rekordsieger Novak Djokovic aus Serbien hat das Achtelfinale erreicht, obwohl den 30-Jährigen erneut körperliche Probleme plagten. Der sechsmalige Australian-Open-Champ ließ sich beim souveränen 6:2, 6:3, 6:3 gegen Albert Ramos-Vinolas aus Spanien am Rücken behandeln, zuletzt hatte er über Schmerzen im Ellbogen geklagt, die ihn bereits die zweite Hälfte der letzten Saison gekostet hatten. "Ich musste mir die Punkte verdienen, es war nicht so einfach, wie es aussah", sagte Djokovic: "Ich darf nicht zu viel erwarten, weil ich sechs Monate nicht gespielt habe. Aber ich bin zufrieden mit meinem Spiel." Das Gute an Grand Slams sei, dass man einen Tag zwischen den Matches frei habe. "Ich werde ihn nutzen, um mich für das Achtelfinale in Form zu bringen", sagte Djokovic. Djokovic nun gegen Zverev-Bezwinger  Am Montag trifft er auf Zverev-Bezwinger Chung Hyeon aus Südkorea. Mit seinem siebten Titel in Melbourne kann sich der langjährige Weltranglistenerste zum alleinigen Rekordhalter beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres aufschwingen. Bislang teilt er sich die Bestmarke mit dem Australier Roy Emerson.
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Licht-Stunk und Becker-Kritik: Zverevs bitteres Aus (Sa, 20 Jan 2018)
Alexander Zverev packte seine Tasche und verschwand zügig vom Ort seiner nächsten Grand-Slam-Enttäuschung. In der Rod-Laver-Arena, dem Finalstadion der Australian Open, erwachte Zverev erneut in der ersten Turnierwoche unsanft aus seinen Titelträumen. Beim 7:5, 6:7 (3:7), 6:2, 3:6, 0:6 gegen den Südkoreaner Chung Hyeon hatte der 20-Jährige in der entscheidenden Phase nichts mehr zuzusetzen. Im fünften Satz gelangen ihm nur noch fünf Punkte. Enttäuschung sitzt bei Zverev tief Gegen Chung, Sieger des NextGen-Finals 2017, kassierte Zverev, der beim Turnier der besten Nachwuchsprofis in Mailand nicht teilgenommen hatte, die zweite Niederlage im zweiten Duell. Was war schief gelaufen? Zverev agierte jedoch nach dem starken dritten Satz zunehmend unsicher. Spätestens nach dem Break zum 0:1 im fünften Satz, das Zverev mit zwei Doppelfehlern besiegelte, war das Match gelaufen. "Chung hat sich auf den Aufschlag von Zverev hervorragend eingestellt", analysierte Tennis-Legende Boris Becker bei Eurosport: "Je länger das Match wurde, desto ruhiger wurde Chang, desto unruhiger wurde Zverev." Becker: "Kein Spiel B und C" Ein Symptom für die zunehmende Nervosität: Zverev verlor sich in Frustausbrüchen, zertrümmerte einen Schläger, stritt sich mit dem Schiedsrichter, weil der aus seiner Sicht zu spät das Flutlicht einschaltete. "Nach den zwei verlorenen Sätzen wirst du hektisch", merkte Becker: "Da stört dich alles, der fehlende Wind, der Schatten, dann war es ihm zu dunkel, dann spielte der Gegner gut. Und so kam alles zusammen." Der "Head of Tennis" des DTB stellte allerdings auch ein Grundsatzproblem bei Zverev fest: "Man hat das Gefühl, bei Zverev gibt es derzeit nur ein A-Spiel, kein B und kein C. Irgendwann stellt sich der Gegner darauf ein." Grand-Slam-Bilanz weiter mau Nach einem Dopingtest versuchte sich Zverev an der Analyse seiner Grand-Slam-Misere. "Diese Turniere bedeuten mir noch zu viel. Bei den Masters bin ich nach zwei Titeln ruhig", sagte er: "Aber ich mache mir keine Sorgen. Wer hat schon mit 20 Jahren ein Grand-Slam-Turnier gewonnen?" Zverev verpasste ein mögliches Duell im Achtelfinale mit Rekordsieger Novak Djokovic aus Serbien und muss einsehen, dass er trotz seiner Position in der Weltrangliste noch nicht auf Augenhöhe mit den Superstars agiert. Im vergangenen Jahr hatte er die Mastersturniere in Rom und Montreal gewonnen, auf der großen Grand-Slam-Bühne allerdings stets früh verloren. Das Achtelfinale in Wimbledon 2017 bleibt nun mindestens bis zu den French Open im Mai sein bestes Resultat bei den weltweit vier bedeutendsten Turnieren. Auch Marterer scheidet aus Vor Zverev hatte auch Maximilian Marterer in Melbourne den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Der Weltranglisten-94. unterlag im Duell der Melbourne-Debütanten dem drei Plätze tiefer notierten Amerikaner Tennys Sandgren nach 2:56 Stunden 7:5, 3:6, 5:7, 6:7 (5:7). Gegen Sandgren fehlte Marterer die Kraft, um an seine Leistungen gegen Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) und Fernando Verdasco (Spanien) anzuknüpfen. "Vor zwei Tagen habe ich mein erstes Fünfsatzmatch überhaupt gespielt, daher war für mich alles neu: Wie muss ich regenerieren, wie muss ich mich vorbereiten. Heute musste ich dem ersten Satz Tribut zollen, der sehr anstrengend war", sagte Marterer.
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Kerber stark wie nie - auch Scharapowa ohne Chance (Sa, 20 Jan 2018)
Angelique Kerber hat den Härtetest in Melbourne mit Bravour bestanden und ihre Titelambitionen untermauert. Die 30 Jahre alte Kielerin ließ der schwachen Maria Scharapowa im Duell der einzig verbliebenen Grand-Slam-Champions im Turnier keine Chance. In nur 64 Minuten deklassierte sie die Russin mit 6:1, 6:3. "Ich habe von Anfang bis zum Ende mein Spiel gespielt. Ich bin rausgegangen und habe versucht, die Emotionen von meinem Titelgewinn 2016 wiederzufinden", sagte Kerber. Kerber glänzt, Scharapowa patzt Nach einer Saison, in der nichts mehr zusammenlief, ist Kerber auf dem besten Weg zurück an die Spitze. Gegen Scharapowa tat sie das, was sie am besten kann: Sie spielte ihre Gegnerin mürbe und produzierte kaum eigene Fehler. Kerber wirkte dabei noch stärker als in ihrem Glanzjahr 2016 und blieb selbst dann positiv, als sie im zweiten Satz zwischenzeitlich den Vorsprungs eines Breaks wieder herschenkte. Im Siegerinterview auf dem Court überschlug sich Kerbers Stimme vor Glück. "Ich versuche, jeden Moment hier zu genießen", brachte sie gerade noch heraus. Die ehemalige Weltranglistenerste Scharapowa, die 2017 wegen ihrer Dopingsperre in Melbourne gefehlt hatte, schenkte Kerber dagegen zahlreiche Punkte und vergab beim Stande von 3:3 im zweiten Satz eine riesige Chance auf das Break. Kerber ist Favoritin auf den Titel Nach ihrem zwölften Sieg im zwölften Match des Jahres besteht kein Zweifel mehr: Kerber ist die Favoritin auf den Triumph in Melbourne, auch wenn noch ein weiter Weg vor ihr liegt. Zu Beginn der zweiten Woche spielt sie gegen Hsieh Su-Weium (Taiwan), die Agnieszka Radwanska (Polen/Nr, 26) aus dem Turnier warf, um den Einzug ins Viertelfinale. Nach dem Aus des Weltranglistenvierten Alexander Zverev ist Kerber die letzte deutsche Hoffnung in Melbourne.
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48 Spiele! Halep gewinnt episches Rekord-Match (Sa, 20 Jan 2018)
Die Weltranglistenerste Simona Halep hat sich in Melbourne in einem dramatischen Match über 3:45 Stunden ins Achtelfinale der Australian Open gekämpft. Die 26 Jahre alte Rumänin setzte sich im drittlängsten Dameneinzel der Turniergeschichte gegen Lauren Davis (USA) 4:6, 6:4, 15:13 durch. Mit insgesamt 48 Spielen stellten beide Damen zudem den Australian-Open-Rekord ein. 1996 hatte die US-Amerikanerin Chanda Rubin mit 6:4, 2:6, 16:14 gegen die Spaniern Arantxa Sanchez Vicario gewonnen. "Ich habe noch nie so einen langen dritten Satz gespielt", sagte Halep, die vier Mal zum Matchgewinn serviert und beim Stand von 10:11 drei Matchbälle abgewehrt hatte: "Ich bin halbtot." Halep spielt unter Schmerzen In der ersten Runde war Halep umgeknickt und spielte unter Schmerzen. "Keine Ahnung, wie es meinem Sprunggelenk gerade geht. Ich spüre es nicht mehr", sagte sie. Davis, die in der Runde zuvor gegen Andrea Petkovic gewonnen hatte, verlor während der Partie einen Zehennagel und ließ sich deshalb gleich zweimal behandeln. Halep trifft am Montag auf Naomi Osaka aus Japan. Die zweimalige French-Open-Finalistin wartet noch immer auf ihren ersten Grand-Slam-Titel. In Melbourne ist Halep bislang noch nie über das Viertelfinale hinausgekommen.
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Nadal marschiert ohne Satzverlust ins Achtelfinale (Fr, 19 Jan 2018)
Rafael Nadal (31) hat sich auch in seinem dritten Match bei den Australian Open keine Blöße gegeben und ist ohne Satzverlust ins Achtelfinale eingezogen. Der Weltranglistenerste aus Spanien ließ dem Bosnier Damir Dzumhur beim 6:1, 6:3, 6:1 keine Chance. Am Sonntag spielt der Vorjahresfinalist gegen Diego Schwartzman aus Argentinien um den Einzug in die Runde der besten Acht. Nadal hatte in Melbourne bereits zum Auftakt gegen Victor Estrella Burgos aus der Dominikanischen Republik und in der zweiten Runde gegen Leonardo Mayer (Argentinien) souverän gewonnen. Die Knieprobleme, die ihn im November zur Aufgabe beim ATP-Finale in London und zur Absage der Vorbereitungsturniere Anfang Januar gezwungen hatten, scheinen ihn kaum noch zu behindern. Ebenfalls im Achtelfinale steht Australiens Hoffnungsträger Nick Kyrgios. Der 22-Jährige setzte sich gegen den früheren Finalisten Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich) in einem spannenden Viersatzmatch 7:6 (7:5), 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5) durch. Am Sonntag trifft Kyrgios auf ATP-Weltmeister Grigor Dimitrow (Bulgarien).
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"Leer und orientierungslos": Kerber spricht über Leidenszeit (Fr, 19 Jan 2018)
Nach ihrem erfolgreichsten Karrierejahr 2016 mit dem Gewinn zweier Grand-Slam-Turniere ist Angelique Kerber in ein Loch gefallen. Im Zeit-Magazin schreibt die 30-Jährige in einem Gastbeitrag über diese schwere Zeit und wie sie den Weg zurück geschafft hat. "Auf das Jahr 2016 folgte ein von Niederlagen geprägtes Jahr, in dem verlorene Spiele und meine Fehler auf dem Platz mir schlaflose Nächte beschert haben. 2016 war so viel auf mich eingestürzt. Ich musste mich auf viele neue Situationen einstellen, mit erhöhtem Stress und Druck zurechtkommen. Mir fehlte die Zeit, das alles zu verarbeiten", sagte Kerber. Daraufhin habe sie sich "leer gefühlt, orientierungslos". Sie habe eine neue Motivation finden müssen, um wieder erfolgreiches Tennis zu spielen. Dabei war der ehemaligen Weltranglistenersten vor allem eine Lektion wichtig. "Die wichtigste Lektion war, den eigenen Wert als Person nicht über sportliche Erfolge zu definieren und die Weltrangliste nicht zum Maßstab aller Dinge werden zu lassen. Zu verstehen, dass ich der gleiche Mensch bin, ob ich nun gewinne oder verliere. Und dass es auch noch anderes im Leben gibt als Tennis", sagte die 30-Jährige. Plan für Leben nach dem Tennis Obwohl Kerber im Gegensatz zu früheren Zeitpunkten in ihrer Karriere nicht ans Aufhören denkt, macht sie sich darüber Gedanken. "Am 18. Januar werde ich 30. Die Frage, was nach der aktiven Karriere kommt, drängt in mein Bewusstsein. Im Moment ist das alles noch sehr vage – ein Haus, eine Familie, ein geregeltes Leben eben", sagte Kerber. Trotzdem kann die 30-Jährige sich nicht komplett vom Tennis verabschieden: "Und ich möchte einen Weg finden, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Anderen helfen, ebenfalls mit schwierigen Situationen und Herausforderungen klarzukommen." "Aber dieses Leben nach dem Tennis erscheint mir noch ziemlich weit weg. Mein aktueller Traum ist es, mich 2018 zurückzukämpfen und alles aus mir herauszuholen, was ich kann", gab sich Kerber zum Schluss kämpferisch.  Bei den Australian Open kann Kerber am Samstagmorgen ihren Traum weiterführen. Gegen die ehemalige Weltranglistenerste Maria Scharapowa (ab ca 9.00 Uhr im LIVETICKER) steht Kerber in der dritten Runde.
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Wunderkind nach "kostenloser Tennisstunde" raus (Fr, 19 Jan 2018)
Der Lauf der 15-jährigen Ukrainerin Marta Kostjuk bei den Australian Open ist gestoppt. Nach der erfolgreichen Qualifikation und zwei Siegen im Hauptfeld unterlag sie ihrer an Position vier gesetzten Landsfrau Elina Switolina chancenlos mit 2:6, 2:6. Auf die Frage, was sie denn von dem Match gelernt hatte, antwortete Kostjuk auf der anschließenden Pressekonferenz: "Eine Menge. Wie viel muss man Switolina normal für eine Tennisstunde bezahlen? Ich habe sie umsonst erhalten." Mit der Quote von nur 37 Prozent der ersten Aufschläge im Feld und insgesamt neun Doppelfehlern hatte sich Kostjuk das Leben selbst schwer gemacht. Kostjuk auf den Spuren von Hingis Kostjuk hatte als jüngste Spielerin seit der Schweizerin Martina Hingis vor 22 Jahren die dritte Runde in Melbourne erreicht. Mitfavoritin Switolina feiert am Sonntag ihre Achtelfinalpremiere beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison. Sie trifft auf Denisa Allertova aus Tschechien, die Nummer 130 im Ranking steht zum ersten Mal in ihrer Karriere unter den besten 16 eines Majors. Görges-Bezwingerin scheidet aus Die Französin Alize Cornet ist dagegen zwei Tage nach ihrem überraschenden Sieg über die deutsche Nummer eins Julia Görges ausgeschieden. Cornet litt beim 5:7, 4:6 in der dritten Runde gegen Elise Mertens (Belgien) unter der Hitze und ließ sich zu Beginn des zweiten Satzes behandeln. Wie bereits am Donnerstag zeigte das Thermometer fast 40 Grad an. "Ich hatte einen typischen Hitzeschlag. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt, mein Kopf hat sich gedreht und mich hat es am ganzen Körper gefröstelt", sagte Cornet: "Dank der Hilfe der Physiotherapeutin habe ich das Match beenden können." Cornet fordert Regeländerungen Die 27-Jährige forderte Regeländerungen. "Niemand will das erleben, was wir an den letzten beiden Tagen auf dem Court durchmachen mussten", sagte sie: "Ich verstehe, dass die Organisatoren die Spiele starten wollen, egal, was passiert. So ist das Geschäft. Aber wir sind keine Roboter." Die Hitzewelle haben die Spieler in Melbourne zunächst überstanden, bereits am Freitagnachmittag kühlte es bis auf 25 Grad ab. Auch für die kommenden Tage sind eher mediterrane Temperaturen vorhergesagt. Mertens trifft in ihrem ersten Grand-Slam-Achtelfinale am Sonntag auf die Kroatin Petra Martic, die an ihrem 27. Geburtstag gegen Qualifikantin Luksika Kumkhum 6:3, 3:6, 7:5 gewann
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Zverev schlägt Landsmann - Marterer überrascht (Do, 18 Jan 2018)
Alexander Zverev hat das deutsche Duell mit dem Münchner Peter Gojowczyk gewonnen und ist in die dritte Runde der Australian Open eingezogen. Der Weltranglistenvierte setzte sich trotz einer Schwächephase im dritten Satz souverän 6:1, 6:3, 4:6, 6:3 durch und sparte bei mehr als 35 Grad etwas Kraft für das nächste Match in Melbourne gegen den Südkoreaner Chung Hyeon. Zverev (20) verwandelte nach 1:59 Stunden seinen zweiten Matchball zum Sieg im ersten Aufeinandertreffen mit Gojowczyk (28). Der gebürtige Hamburger servierte 25 Asse und gab nur einmal seinen Aufschlag ab. "Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Aber ich will hier nicht aufhören", sagte Zverev: "Auch im dritten Satz hatte ich nicht das Gefühl, dass ich schrecklich gespielt habe, da war er einfach besser." Marterer macht Spiel seiner Karriere Maximilian Marterer ist Zverev in die dritte Runde gefolgt. Der 22-Jährige setzte sich gegen den Spanier Fernando Verdasco nach 3:27 Stunden 6:4, 4:6, 7:6 (7:5), 3:6, 6:3 durch. Erst am Dienstag hatte Marterer nach 14 Niederlagen in Serie seinen ersten Sieg auf der ATP-Tour gefeiert. "Das war heute der schönste und wichtigste Sieg meiner bisherigen Karriere, und es kann sogar noch weitergehen", sagte der Franke: "Ich bin überglücklich, in der dritten Runde zu sein." Chancen auf die Runde der besten 16 darf sich auch Marterer ausrechnen. Der Weltranglisten-94. trifft auf den drei Plätze tiefer notierten Tennys Sandgren aus den USA, der sich gegen den früheren Turniersieger Stan Wawrinka (Schweiz) ohne Probleme 6:2, 6:1, 6:4 durchsetzte. Wawrinka hatte sich im vergangenen Jahr am Knie operieren lassen und war froh, überhaupt in Melbourne an den Start gehen zu können.  "Das ist etwas unerwartet für mich, natürlich war Stan der Favorit", sagte Marterer. Sandgren kenne er von der Challenger-Tour, "er hat sich im letzten Jahr unglaublich gut entwickelt. Ich muss schauen, dass ich mich gut erhole, denn er hatte etwas entspanntere Matches als ich", sagte Marterer. Die Schlussphase des Erfolgs seines Landsmanns Marterer verfolgte Zverev am Fernseher. "Das ist eine schöne deutsche Leistung", sagte er: "Das freut mich riesig für ihn." Struff verpasst Sensation Tennisprofi Jan-Lennard Struff (27) ist bei den Australian Open in Melbourne an Titelverteidiger Roger Federer gescheitert. Der Davis-Cup-Spieler unterlag im letzten Spiel des Tages dem Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz nach 1:55 Stunden 4:6, 4:6, 6:7 (4:7). Im dritten Satz hatte Struff Federer den Aufschlag abgenommen, den Vorteil aber wieder verloren.
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Djokovic kämpft sich in Hitzeschlacht weiter (Do, 18 Jan 2018)
Rekordsieger Novak Djokovic (30) hat nach mühevollem Start den Einzug in die dritte Runde der Australian Open (täglich im LIVETICKER) geschafft. Der sechsmalige Champion aus Serbien setzte sich in der Nachmittagshitze von Melbourne nach 2:45 Stunden gegen den Franzosen Gael Monfils 4:6, 6:3, 6:1, 6:3 durch. Das Thermometer zeigte während der Partie 39,7 Grad an, beide Spieler litten sichtlich unter den Temperaturen. Djokovic trifft nun auf Albert Ramos-Vinolas (Spanien/Nr. 21), im Achtelfinale könnte die deutsche Nummer eins Alexander Zverev (Nr. 4) warten. Anschließend gewann Juan Martin del Potro gegen Karen Khachanov mit 6:4, 7:6, 6:7, 6:4. Der Argentinier an Position zwölf der Setzliste musste sich allerdings mehrmals medizinisch behandeln lassen. Del Potro hatte "Schmerzen überall" und trifft in der dritten Runde auf den Tschechen Tomas Berdych (Nr. 19).
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